Letzte Beiträge

 

19/05/2017: Vollzeitjobs verdrängen atypische Beschäftigung nicht

 

Die gute Nachricht zuerst: Die sozialversicherungspflichtige Vollzeiterwerbstätigkeit ist im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Die schlechte: Das Plus an Vollzeitjobs hat die atypische Beschäftigung nicht zurückdrängen können. Auch 2016 legte sie wieder leicht zu. Die Spaltung des Arbeitsmarktes wird zur 'Fait accompli'.  ->

 

11/05/2017: Minijobs - Fehlsubventionen, von denen die Falschen profitieren

 

Mit der rechtlichen Möglichkeit der Pauschalbesteuerung sind die Verdienste der Minijobber steuerfrei gestellt, was einer staatlichen Subventionierung der geringfügigen Beschäftigung gleichkommt. Doch die damit intendierten Effekte werden nicht erreicht. Auch kommen die Subventionen Beschäftigtengruppen zugute, denen sie nicht zugedacht waren.  ->

 

04/05/2017: Immer weniger abhängig Erwerbstätige müssen aufstocken

 

Auch das Jahr 2016 war wieder durch zurückgehende Zahlen bei den Aufstockern geprägt. Der Trend ist bereits seit Jahren stabil, und selbst bei den Teilzeitbeschäftigten zeichnet sich mittlerweile ein Ende der Zuwächse ab. Zuletzt ging etwa ein Viertel aller Arbeitslosengeld II- BezieherInnen einer abhängigen Beschäftigung nach.  ->

 

01/05/2017: Mindestlöhne dreier Branchen turnusgemäß angehoben

 

Die meisten Branchenmindestlöhne erhöhen sich zum Jahreswechsel. Bei einigen Branchen haben Arbeitgeber und Gewerkschaften sich auf andere Termine verständigt. Für Maler und Lackierer, Gerüstbauer sowie Steinmetze und Steinbildhauer ist der Tag der Arbeit jedenfalls doppelt bedeutsam, denn zu diesem Zeitpunkt steigen wieder die Mindestlöhne.  ->

 

Aktuelle Medienberichte

  • AUSBEUTUNG

Sieben Prozent arbeiten »auf Abruf«

 

Wissenschaftler sind überrascht, wie viele Menschen in Deutschland »auf Abruf« arbeiten. Betroffen seien sieben Prozent der Beschäftigten, sagte Frank Brenscheidt von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

 

Etwa ein Viertel der auf Abruf Beschäftigten erfahre von dem Einsatz sogar erst am selben Tag; ein weiteres Viertel werde am Tag davor informiert. »Das, finde ich, ist ein ganz hohes Prekariat«, sagte Brenscheidt.

 

Quelle: neues deutschland online vom 24.05.2017

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  • GERINGVERDIENENDE

Geringverdiener schließen zur Mitte auf - die Spitze zieht davon

 

Jahrelang mussten Geringverdiener Einbußen hinnehmen, inzwischen wachsen ihre Stundenlöhne. (...) Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zur Lohnentwicklung in Deutschland.

 

Der Studie zufolge hat unter anderem die Einführung des Mindestlohns im Jahr 2015 die untersten Gruppen "kräftig angeschoben". Das ist eine Trendwende: Seit 1998 waren die Löhne im unteren Segment Jahr für Jahr zum Teil deutlich gesunken.

 

Quelle: Spiegel online vom 24.05.2017

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  • GERINGVERDIENENDE

Geringverdiener leiden unter steigenden Lebenshaltungskosten

 

Der finanzielle Spielraum von Haushalten mit geringem Einkommen hat sich zwischen 1998 und 2013 verringert. Ausgaben für Mieten und andere Grundbedürfnisse wachsen schneller als das Einkommen.

 

Durch die unterschiedlich wachsenden Einkommen und Lebenshaltungskosten öffnet sich auch die soziale Schere zwischen einkommensstarken und -schwachen Gruppen.

 

Quelle: Bertelsmann-Stiftung.de, Projektnachrichten vom 24.05.2017

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  • BEFRISTUNG

Zahl befristeter Jobs stieg auf 2,8 Millionen

 

Binnen 20 Jahren hat sich die Zahl der befristeten Arbeitsverhältnisse in Deutschland mehr als verdoppelt. Während 1996 etwa 1,3 Millionen Stellen befristet waren, stieg die Zahl bis 2015 auf rund 2,8 Millionen.

 

Während 7,6 Prozent der weiblichen Beschäftigten einen Arbeitsvertrag auf Zeit haben, sind es bei den Männern 6,5 Prozent. Fast jeder dritte befristet Beschäftigte arbeitet für einen Niedriglohn.

 

Quelle: neues deutschland online vom 24.05.2017

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  • BEFRISTUNG

Befristungen von Jobcenter-Mitarbeitern meist nicht begründet

 

95 Prozent der knapp 5000 befristeten Beschäftigten (...) in den Jobcentern sind ohne Angabe eines Sachgrundes nur auf Zeit angestellt. Nach Informationen unserer Redaktion ist der Anteil dieser Art befristeter Arbeitsverhältnisse damit doppelt so hoch wie im Durchschnitt.

 

Im öffentlichen Dienst liegt der Anteil der sachgrundlosen Befristungen bei 36 Prozent. Das geht aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Arbeitsmarkt-Expertin Brigitte Pothmer hervor.

 

Quelle: NOZ.de vom 24.05.2017

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  • TEILZEIT

Geplantes Rückkehrrecht aus Teilzeit in Vollzeit gescheitert

 

Das geplante Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit ist gescheitert. "Das Kanzleramt hat mir mitgeteilt, dass eine Kabinettsbefassung nicht mehr vorgesehen ist", teilte Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) mit.

 

"Frau Merkel verhindert damit das Gesetz, das für hunderttausende Frauen den Weg aus der Teilzeitfalle bereitet hätte." (...) Die SPD will nun im Wahlkampf für das Recht auf befristete Teilzeit werben.

 

Quelle: Zeit online vom 23.05.2017

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  • GERINGVERDIENENDE

Parteien umwerben Geringverdiener

 

Im heraufziehenden Bundestagswahlkampf versprechen die Parteien nicht mehr nur Steuerentlastungen für alle, sondern auch Abgabensenkungen vor allem für Familien mit Kindern und Geringverdiener.

 

Etwa 40 Prozent aller Steuerpflichtigen zahlen wegen zu geringer Einkünfte oder wegen der Freibeträge, die das Existenzminimum von Eltern und Kindern steuerfrei stellen, gar keine Steuern. Diese Gruppen möchten SPD und Grüne deshalb bei den Abgaben entlasten.

 

Quelle: RP online vom 22.05.2017

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  • NIEDRIGLÖHNE

Oft Arbeitslosengeld unter Hartz IV

 

Die Zahl der Empfänger von Arbeitslosengeld I, die zuvor so wenig verdient haben, dass sie ihre Versicherungsleistung mit Hartz IV aufstocken müssen, ist im vergangenen Jahr um gut 10 000 auf 81 255 gesunken.

 

Damit war allerdings immer noch etwa jeder zehnte Bezieher von Arbeitslosengeld zusätzlich auf staatliche Grundsicherung angewiesen. Die Quote sank von 11,0 auf 10,3 Prozent.

 

Quelle: Saarbrücker Zeitung online vom 21.05.2017

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  • WERKVERTRÄGE

Leiharbeiter unter der Lupe

 

Es sind 310 Personen, bei denen wegen ihrer häufigen An- und Abmeldung in Harsewinkel eine eher wohnheimmäßige Unterbringung und damit die Beschäftigung als Werkvertragsarbeiter vermutet wird.

 

Wiese versicherte, dass bereits seit 2013 viele Werkverträge in Dienstverträge umgewandelt wurden. (...) Doch ändert es scheinbar nichts an der Wohnsituation der Menschen, die aus Polen, Rumänien oder Bulgarien stammen.

 

Quelle: Westfalen-Blatt online vom 21.05.2017

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  • MINDESTLÖHNE

Zypries fordert höheren Mindestlohn

 

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries fordert eine Erhöhung des Mindestlohns. „Ich halte es für geboten, den gesetzlichen Mindestlohn bei der anstehenden Überprüfung anzuheben“.

 

Schließlich seien auch Preise und Mieten in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. Zudem sieht Zypries „Spielraum, die Verdienste der Beschäftigten weiter zu erhöhen“.

 

Quelle: Handelsblatt online vom 20.05.2017

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  • GERINGVERDIENENDE

Stundenlöhne von Geringverdienern steigen seit 2010 wieder

 

Nach Jahren mit Reallohnverlusten steigen seit 2010 auch die Stundenlöhne der Geringverdiener wieder. Das ist das Ergebnis einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).

 

Bis 2010 stiegen demnach in Deutschland vor allem die realen Bruttostundenlöhne der Besserverdiener, im gleichen Zeitraum breitete sich der Niedriglohnsektor aus.

 

Quelle: Hasepost.de vom 19.05.2017

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  • GERINGVERDIENENDE

Rentner müssen immer öfter mit Altersarmut rechnen

 

Mehr als drei Viertel aller Frauen und gut ein Drittel der Männer, die 2015 in Niedersachsen in Altersrente gingen, erhielten weniger als 900 Euro Rente, warnte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) am Freitag in seinem ersten Renten-Report.

 

Tölle erklärte, 41,7 Prozent der Beschäftigten in Niedersachsen müssten von Leiharbeit, Teilzeit- oder Minijobs leben. „Niedriglöhne und prekäre Jobs führen zu niedrigen Renten, von denen keiner leben kann.“

 

Quelle: Focus online vom 19.05.2017

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  • AUSBEUTUNG

Die Unsichtbaren

 

Die Arbeitsbedingungen von Zimmermädchen sind oft prekär. Gerade osteuropäische Migrantinnen werden von Fremdfirmen ausgenutzt. (...) Ausbeutung gehöre ihrer Beobachtung nach zum Job dazu – und zwar quer durch die Branche.

 

Tatsächlich arbeiten in den Jobs vor allem Frauen aus Osteuropa. Polinnen, Bulgarinnen und Rumäninnen, die über die Arbeitnehmerfreizügigkeit nach Deutschland kommen und als Reinigungskraft im Hotelgewerbe zu Dumpinglöhnen arbeiten.

 

Quelle: Zeit online vom 19.05.2017

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  • TEILZEIT

Viele Teilzeitkräfte arbeiten unter Niedriglohnniveau

 

So viele Menschen wie jetzt arbeiteten zuletzt vor 13 Jahren in Teilzeit- oder Leiharbeit. Gut ein Viertel der Teilzeitkräfte bekommen weniger als 9,75 Euro pro Stunde, verdienen also unter Niedriglohnniveau.

 

Nach den Daten des Forschungsinstituts der gewerkschaftsnahen Stiftung arbeiteten 2016 etwa 23 Prozent aller abhängig Beschäftigten in Teilzeitjobs, von ihnen waren mehr als drei Viertel Frauen.

 

Quelle: Hannoversche Allgemeine online vom 18.05.2017

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  • ATYPISCHE BESCHÄFTIGUNG

Zahl der Teilzeit- und Leiharbeitsjobs steigt

 

In Deutschland wächst nicht nur die Zahl der sogenannten normalen Arbeitsverhältnisse - also sozialversicherungspflichtige Vollzeitjobs. Im vergangenen Jahr hat die Zahl der atypischen Jobs noch stärker zugelegt.

 

Insbesondere die Zahl der Teilzeit- und Leiharbeiter hat 2016 zugenommen, sagt WSI-Arbeitsmarktexperte Toralf Pusch. Die Zahl der Minijobber sei hingegen um 46.000 Beschäftigte auf 5,14 Millionen zurückgegangen.

 

Quelle: Spiegel online vom 18.05.2017

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  • NIEDRIGLÖHNE

Faktencheck zum Thema „Löhne“

 

Die Satiresendung „Die Anstalt“ verweist in ihrem neuen Faktencheck zur Sendung vom 16. Mai auf die von uns zur Verfügung gestellten Daten zum deutschen Lohnrückstand.

 

Wenn man (...) den kulminierten „Lohnrückstand“ der letzten 17 Jahre beziffert, dann wird deutlich, um wieviel die Löhne erhöht werden müssten, um die Verluste – etwa den nicht ausgeschöpften Produktivitätsfortschritt – wieder auszugleichen. Die Löhne müssten um nahezu 20 Prozent steigen, würde man die Verluste nach 2000 aufholen wollen.

 

Quelle: Makroskop.eu vom 17.05.2017

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  • BEFRISTUNG

Unsicherheit durch befristete Stellen

 

Der jüngst veröffentlichte Hochschulreport des DGB Nord dokumentiert die Situation (...) an neun Hochschulen im Land. „Drei Viertel der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den Hochschulen in Schleswig-Holstein und 20 Prozent der technischen und Verwaltungsangestellten sind befristet beschäftigt.

 

Der Deutsche Gewerkschaftsbund kommt zu dem Schluss, dass vor allem der akademische Nachwuchs von befristeten Verträgen betroffen ist und vor allem die Drittmittelförderung einen Anteil daran hat.

 

Quelle: Flensburger Tageblatt online vom 16.05.2017

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  • CROWDWORKING

DGB-Chef warnt: Crowdworking gefährdet Arbeitnehmerrechte

 

Rainer Hoffmann stellt fünf Forderungen für einen faireren Umgang in einer digitalisierten Wirtschaft. Sonst droht uns ein Prekariat der Scheinselbstständigen. Ein Gastbeitrag.

 

Wenn sich Arbeit verändert, wird die Diskussion sehr schnell schwarz-weiß. Als Gewerkschafter sind wir Realisten: Wir sind nicht naiv und sehen die Risiken. Wir erkennen aber auch die Chancen und wollen gestalten.

 

Quelle: Tagesspiegel online vom 16.05.2017

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  • LEIHARBEIT

Neue Lohnuntergrenze in der Zeitarbeit

 

Voraussichtlich zum 1. Juni 2017 wird eine neue allgemeinverbindliche Lohnuntergrenze in der Zeitarbeit in Kraft treten. Bereits seit dem 1. März 2017 gilt in der untersten Entgeltstufe der Tarifwerke ein Stundenlohn von 9,23 Euro im Westen und 8,91 Euro im Osten.

 

Der Mindestlohnausschuss hat dem Antrag auf Allgemeinverbindlichkeit für eine Lohnuntergrenze schon stattgegeben. (...) "Nun fehlt nur noch die entsprechende Rechtsverordnung der Bundesarbeitsministerin (...)", so Lazay weiter.

 

Quelle: Personalpraxis24.de vom 15.05.2017

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  • CROWDWORKING

Tschüss Büro

 

Am Strand lässt sich heute viel schöner Geld verdienen als im Büro. Beim „Crowdworking“ wird Arbeit in die ganze Welt verlagert. Sieht so die Zukunft der digitalen Ökonomie aus?

 

Von einem „Heer digitaler Nomaden“ ist seit einiger Zeit die Rede: Bemitleidenswerte Kreaturen, die sich mit vielen kleinen Aufträgen ohne soziale Absicherung nur mühsam über Wasser halten (...). Skeptiker warnen sogar vor einer „neuen Form des Taylorismus“.

 

Quelle: FAZ.net vom 13.05.2017

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  • MINDESTLÖHNE

Mindestlohnverstöße: Geschirrspülen für vier Euro die Stunde

 

Geschirrspülen für vier Euro die Stunde: Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten beklagt massive Verstöße gegen den Mindestlohn im Gaststättengewerbe – und mangelnde Kontrollen.

 

Vorsitzende Michaela Rosenberger beklagte im Interview mit unserer Redaktion, dass seit Einführung des Mindestlohns vor 3,5 Jahren die Zahl der Kontrollen im Gaststättengewerbe um 17 Prozent zurückgegangen sei. (...) "Wir kennen Fälle von Spülern, die für vier Euro in der Stunde in einer Gaststätte gearbeitet haben."

 

Quelle: NOZ.de vom 13.05.2017

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  • TEILZEIT

Doppelbelastung für zwei Drittel aller Mütter in Thüringen

 

Fast zwei Drittel aller Mütter in Thüringen, die minderjährige Kinder zu Hause haben, gehen arbeiten. 127.000 Frauen standen 2015 im Berufsleben und kümmerten sich parallel dazu um ihren Nachwuchs, wie das Statistische Landesamt (...) mitteilte.

 

Jede zweite berufstätige Mutter arbeitete den Angaben nach in Teilzeit. Einer Befragung zufolge gaben 62 Prozent von ihnen persönliche oder familiäre Verpflichtungen als Grund dafür an. Lediglich 21 Prozent hätten keinen Vollzeitjob gefunden.

 

Quelle: Ostthüringer Zeitung online vom 12.05.2017

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  • LEIHARBEIT

Metall-Zeitarbeiter dürfen länger entliehen werden

 

Für die rund 200 000 Leiharbeiter in der deutschen Metall- und Elektroindustrie gelten neue Tarifbedingungen. (...) Danach können Beschäftigte unter bestimmten Bedingungen und bei Zustimmung des Betriebsrats bis zu vier Jahre ausgeliehen werden.

 

Auch bei der eigentlich nach neun Monaten vorgeschriebenen Gleichbezahlung zur Stammbelegschaft weicht die Branche per Tarifvertrag ab. Stattdessen wird zum nächsten Jahr eine sechste pauschale Zuschlagstufe nach 15 Monaten Ausleihzeit eingeführt.

 

Quelle: Focus online vom 12.05.2017

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  • CROWDWORKING

Textarbeit: „Der Markt ist kaputt“

 

"Durch das Wachstum des Internets ist die Nachfrage nach der Erstellung von Texten, Grafiken und Fotos sowie nach Datenpflegearbeiten enorm gestiegen. Solche Tätigkeiten lassen sich gut über Plattformen wie unsere verteilen."

 

"Nein, grundsätzlich bin auch ich der Meinung, dass die Vergütungen, die die Unternehmen zahlen, höher sein müssten. (...) Aber heute ist der Markt kaputt. Manche Unternehmen bieten einen Cent pro Wort als Honorar – und finden Texter, die den Job erledigen. Das ist erschreckend."

 

Quelle: taz.de vom 11.05.2017

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  • BEFRISTUNG

Wie Angestellte vom Staat mit Zeitverträgen ausgebeutet werden

 

Ein aktueller Bericht des IW Köln zeigt, dass die öffentliche Hand ihre Mitarbeiter zuhauf mit Zeitverträgen beschäftigt. Im mathematisch-naturwissenschaftlichen Sektor vergibt der Staat dreimal mehr befristete Verträge.

 

Doch nicht nur Beschäftigte aus dem MINT-Bereich betrifft die Zeitarbeit. Auch in allen anderen Branchen vergibt die öffentliche Hand überdurchschnittlich viele befristete Verträge, berichtet das IW auf FOCUS-Online-Nachfrage.

 

Quelle: Focus online vom 11.05.2017

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  • MINDESTLÖHNE

Mindestlohn bringt im Alter kaum Rente

 

Der gesetzliche Mindestlohn von aktuell 8,84 Euro reicht nach Angaben der Bundesregierung nicht, um im Alter eine Rente über dem Niveau der staatlichen Grundsicherung zu erzielen. Das geht aus der Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor.

 

„Um dies bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 38,5 Stunden über 45 Jahre versicherungspflichtiger Beschäftigung hinweg zu erreichen, wäre aktuell rechnerisch ein Stundenlohn von 11,85 Euro erforderlich“, heißt es in der Ministeriumsantwort.

 

Quelle: NWZ online vom 11.05.2017

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  • NIEDRIGLÖHNE

Was Niedriglohn genau bedeutet

 

Ab wann spricht man eigentlich von Niedriglohn? Gibt es Unterschiede zwischen den Neuen und den Alten Bundesländern? Und was sind die langfristigen Folgen für die Bevölkerung? MDR SACHSEN-ANHALT erklärt verständlich und kompakt.

 

Niedriglohn bedeutet aktuell, dass der Bruttolohn pro Stunde einer Person bei 10 Euro oder weniger liegt. (...) Rechnet man alle Beschäftigungsverhältnisse Deutschlands ein, arbeitet etwa jeder Fünfte (21,4 Prozent) unterhalb der Niedriglohnschwelle.

 

Quelle: MDR.de vom 11.05.2017

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  • WERKVERTRÄGE

BMW-Mitarbeiter klagen auf Anstellung

 

BMW hat erneut Ärger wegen Werkverträgen. Nach Informationen der WirtschaftsWoche und des Bayerischen Rundfunks klagen zwei langjährige Mitarbeiter auf Anstellung.

 

Dass aus den Präzedenzfällen eine Klagewelle wird, ist wegen Umfang und Dauer der Geschäftsbeziehung zu dem betroffenen BMW-Dienstleister nicht auszuschließen. Von den rund 1200 Mitarbeitern der Frankfurter gkk Dialog Group arbeiten nach deren Angaben „rund ein Drittel für BMW“.

 

Quelle: Wirtschaftswoche online vom 10.05.2017

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  • LEIHARBEIT

Immer mehr Leiharbeiter an Schulen

 

In Bremen und Bremerhaven arbeiten im öffentlichen Dienst immer mehr Menschen in Leiharbeit. (...) 2011 waren insgesamt gut 1.600 Menschen in senatorischen Behörden, in Schulen oder in Beteiligungsgesellschaften (...) als Leiharbeiter beschäftigt. Mittlerweile sind es fast dreimal so viele.

 

Besonders deutlich ist der Anstieg in den allgemein- und berufsbildenden Schulen. 1.200 Menschen arbeiten hier mittlerweile in Leiharbeit. Vor fünf Jahren waren es noch nicht einmal 100.

 

Quelle: Radiobremen.de vom 10.05.2017

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  • PREKARISIERUNG

Ritt auf der Rasierklinge

 

Leiharbeiter, Beschäftigte von Sub-Unternehmen, Solo-Selbständige: Viele Menschen können nicht von dem leben, was sie erarbeiten. Sie sind auf staatliche Unterstützung angewiesen. Ein Gespräch mit dem Jenaer Soziologen Klaus Dörre über Beschäftigte zweiter und dritter Klasse.

 

Dörre: "Wir sprechen heute von einer prekären Vollerwerbsgesellschaft. Auf der einen Seite haben wir eine Rekordzahl an Erwerbstätigen. Aber immer mehr Menschen werden über unsichere, heikle und schlecht bezahlte, kurz, über prekäre Arbeitsverhältnisse in den Arbeitsmarkt integriert."

 

Quelle: Kontextwochenzeitung.de vom 10.05.2017

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  • NIEDRIGLÖHNE

Artgerechte Bezahlung gefordert

 

Am Montag um 12 Uhr legen rund 75 Mitarbeiter des Zoologischen Gartens ihre Arbeit nieder. (...) Das Problem ist einfach zu verstehen. Mit roter Sprühkreide steht auf dem Bürgersteig vor dem Tor: »Niedriglöhne im Zoo.«

 

In öffentlichen Zoos in Deutschland wird in der Regel nach dem Tarifvertrag öffentlicher Dienst (TVöD) bezahlt - private Zoos haben Haustarifverträge mit vergleichbarem Lohnniveau. Nur in Berlin liegen die Gehälter deutlich darunter.

 

Quelle: neues deutschland online vom 09.05.2017

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  • BEFRISTUNG

Fünf Jahre befristet im Schuldienst

 

Die 44-jährige Mutter aus Leverkusen hangelt sich seit Jahren von Vertrag zu Vertrag. Sie fürchtet: Ihr Berufsleben führt sie in die Altersarmut. (...) Bärbel Guida ist Verfügungsmasse, Lückenbüßer, ewige Aushilfe. Weniger Geld, weniger Rechte, aber nicht weniger Arbeit.

 

Nun reicht es ihr. Bärbel Guida hat einen Entfristungsantrag gestellt. Sie ist es leid, sie will sich nicht länger ausnutzen lassen. (...) Der Ball liegt im Feld der Landesregierung. Über die Zahl der Nordrhein-Westfalen im Schuldienst bestimmt sie.

 

Quelle: Bergischer Volksbote online vom 08.05.2017

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  • MINDESTLÖHNE

Höhere Mindestlöhne in der Pflege

 

Die Pflegekommission hat sich auf höhere Mindestlöhne für Beschäftigte in der Pflege geeinigt: Ab 1. Januar 2018 soll der Mindestlohn auf 10,55 Euro pro Stunde im Westen und 10,05 Euro im Osten steigen. In zwei Schritten soll er bis Januar 2020 weiter wachsen.

 

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales strebt an, auf Grundlage der Empfehlung der Pflegekommission auf dem Weg einer Verordnung den neuen Pflegemindestlohn zu erlassen. Der Pflegekommission nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz gehören Vertreter der privaten, öffentlich-rechtlichen sowie kirchlichen Pflegeeinrichtungen an.

 

Quelle: Ihre-Vorsorge.de vom 08.05.2017

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  • PREKARISIERUNG

Prekärer Jobeinstieg droht zum Regelfall zu werden

 

Deutschland weist mit 6,6 Prozent für 2017 europaweit die geringste Jugendarbeitslosigkeit bei den 15- bis 24-Jährigen auf (...). Jedoch sind gerade junge Erwachsene in Deutschland unter 35 mit 27,8 Prozent überdurchschnittlich oft mit atypischer Arbeit konfrontiert.

 

Sie halten sich häufig mit befristeten Arbeitsstellen, Leiharbeit, Werkverträgen, Praktika und Minijobs über Wasser und können nur noch davon träumen, was für vorherige Generationen viel selbstverständlicher war: eine unbefristete, sozialversicherungspflichtige Stelle.

 

Quelle: Weser Kurier online vom 08.05.2017

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  • LOHNDUMPING

Der Mindestlohn ist nicht genug

 

(...) laut Regionaldirektion Bayern habe die BA allein im Zeitraum von Januar bis Oktober 2016 623 Asylbewerbern und Geduldeten die Zustimmung zur Arbeitsaufnahme wegen nicht ausreichender Einhaltung des Arbeitsentgelts oder der Arbeitszeit verweigert.

 

Begründet wird die Ablehnung damit, dass „Ausländer nicht zu ungünstigeren Arbeitsbedingungen als vergleichbare inländische Beschäftigte“ beschäftigt werden sollen. (...) Dadurch würden Migranten vor Ausbeutung geschützt und Inländern der Arbeitsplatz gesichert.

 

Quelle: Bayerische Staatszeitung online vom 05.05.2017

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  • BEFRISTUNG

Im öffentlichen Unsicherheits-Dienst

 

Als befristet Beschäftigte ist Saskia Schwarz im Bundeswirtschaftsministerium keine Ausnahme. Über 80 Prozent aller Neueinstellungen im SPD-geführten Bundeswirtschaftsministerium und dessen nachgeordneten Behörden waren 2016 befristet – davon über 50 Prozent sachgrundlos.

 

Tjark Menssen vom Deutschen Gewerkschaftsbund kritisiert, dass vor allem im öffentlichen Dienst eine „Befristeritis“ herrsche. Derzeit könnten Arbeitgeber Beschäftigungsverhältnisse auf zwei Jahre befristen – ohne eine Begründung dafür angeben zu müssen.

 

Quelle: taz.de vom 04.05.2017

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  • TEILZEIT

Nahles beharrt auf Teilzeit-Gesetz

 

Bundesarbeitsministerin Andra Nahles (SPD) ist zuversichtlich, das geplante Rückkehrrecht aus der Teilzeit in einen Vollzeit-Job noch in dieser Legislaturperiode durchzusetzen. (...) Bis Mitte Mai sei Zeit für eine Einigung.

 

Im Gespräch mit unserer Zeitung ergänzte Nahles: "Dieses Rückkehrrecht auf Vollzeit soll für alle Beschäftigten in Unternehmen ab 15 Mitarbeitern gelten. Das bleibt im Gesetzentwurf so stehen." (...) Die Union blockiert den Gesetzentwurf derzeit.

 

Quelle: RP online vom 04.05.2017

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  • MINDESTLÖHNE

146 000 Menschen in MV profitieren von Mindestlohn

 

Der Nordosten profitiert nach Erhebungen des DGB wegen seines niedrigen Einkommensniveaus besonders vom gesetzlichen Mindestlohn. 146 000 Beschäftigte hätten in Mecklenburg-Vorpommern Vorteile davon.

 

Der DGB Nord mahnte mehr Kontrollen der Arbeitgeber durch den Zoll an, damit die Lohnuntergrenzen auch eingehalten werden. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) müsse die versprochenen 1600 zusätzlichen Stellen beim Zoll schnell schaffen.

 

Quelle: Welt online vom 04.05.2017

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  • SOLO-SELBSTSTÄNDIGE

Selbständig in die Armut

 

Ob Staat oder Privatwirtschaft: Viele Arbeiten werden an Selbständige vergeben. (...) Sie alle arbeiten ohne eigene Angestellte. So genannte Solo-Selbständige. 2,3 Millionen sind es inzwischen. ­

 

Über 100.000 Solo-Selbständige sind auf Hartz IV-Zuzahlungen angewiesen. Und sie sind damit auf dem direkten Weg in die Altersarmut. (...) Was vielen nicht klar ist: Solo-Selbständige müssen doppelt in die Sozialversicherungen einzahlen, den Arbeitnehmer- und den Arbeitgeber-Anteil.

 

Quelle: DasErste.de vom 03.05.2017

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  • WERKVERTRÄGE

Missbrauch bei Werkverträgen und Leiharbeit

 

Deutliches Missfallen äußert die CDU-Fraktion im Cloppenburger Kreistag gegenüber der – vor allem in einzelnen Betrieben der Fleischindustrie – missbräuchlich ausgeübten Praxis mit Werkverträgen und Leiharbeit.

 

Vielfältige Formen von Lohndrückerei und massiver Umgehung sozialer Standards seien Auswüchse im Bereich der Werkvertragsarbeit, die nicht hingenommen werden könnten. Das an sich legale Arbeitsmarktinstrument der Werkverträge werde (...) pervertiert.

 

Quelle: Nordwest Zeitung online vom 03.05.2017

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  • TEILZEIT

Immer mehr arbeiten Teilzeit

 

Der Beschäftigungszuwachs der letzten Jahre geht vor allem auf mehr Teilzeitarbeit zurück, heißt es in einem Bericht der Agentur für Arbeit. (...) „Während 2006 jeder fünfte Arbeitsplatz eine Teilzeitstelle war, zählten wir im vergangenen Jahr jede vierte Stelle (...).“

 

Angrick weiter: „Auch wenn sich die Zahl der teilzeitbeschäftigten Männer in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt hat, ist Teilzeit nach wie vor eine Frauendomäne.“ 6.273 oder acht Prozent der erwerbstätigen Männer gingen 2016 einer Teilzeitbeschäftigung nach.

 

Quelle: NNP.de vom 03.05.2017

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  • MINIJOBS

Warum Arbeitgeber Minijobber noch immer prellen

 

Mehr Arbeit für denselben Lohn oder dubiose Abzüge: Das sind Erfahrungen in einem Minijob. Eine Studie bestätigt unlautere Methoden gegenüber einem Großteil der sieben Millionen Minijobber. Vor einer Reform habe die Politik aber zu viel Angst, beklagen Gewerkschaften.

 

Die Politik, sagt Buntenbach, tut sich schwer mit einer Minijobreform – zu groß ist die Angst, diejenigen zu verprellen, die von ihnen zu profitieren glauben. Die Pläne, wie sie reformiert werden können, liegen längst in den Schubladen der Gewerkschaften.

 

Quelle: Deutschlandfunkkultur.de vom 02.05.2017

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  • GERINGVERDIENENDE

Geringverdiener werden an Stadtrand gedrängt

 

Hamburger Schüler haben mehr als 6000 Inserate in öffentlichen Wohnungsbörsen ausgewertet (...). Sie haben ermittelt, dass die durchschnittliche Wohnung innerhalb der Großstadt 1062 Euro netto kalt kostet.

 

In Hamburg selbst kosten Wohnungen in Randlage am wenigsten. (...) Das heißt im Umkehrschluss: Geringverdiener mit Kindern werden an den Stadtrand verdrängt. Oder wie es ein Schüler bei der Präsentation ausdrückte: »Die Segregation verstärkt sich (...).«

 

Quelle: neues deutschland online vom 02.05.2017

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  • LEIHARBEIT

»Die IG Metall ist kein Freund der Leiharbeit«

 

Verabredet ist aber folgendes: In Betrieben kann über Betriebsvereinbarungen geregelt werden, dass Leiharbeitnehmer länger als 18 Monate eingesetzt werden dürfen. (...) Wir haben auch weitere Rechte für die Betriebsräte erreicht.

 

Dieses Gesetz ist keines, das sich nach den Bedürfnissen der Leiharbeiter richtet. Aber es setzt eben den Rahmen, in dem wir versuchen, möglichst gute Arbeitsbedingungen zu schaffen. (...) Als IG Metall sind wir darum kein Freund der Leiharbeit.

 

Quelle: junge Welt online vom 02.05.2017

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  • MINIJOBS

Baden-Württemberg hat die meisten Minijobber

 

Knapp 1,1 Millionen Menschen gelten in Baden-Württemberg als geringfügig Beschäftigte – in keinem anderen Bundesland sind Minijobs so verbreitet wie hier. (...) laut einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung wurden vor zwei Jahren 44 Prozent der Minijobber unter dem Mindestlohn bezahlt.

 

„Diese Zahlen überraschen mich nicht. Wir bekommen immer wieder Anfragen wegen solcher Probleme. In bestimmten Branchen wie zum Beispiel der Gastronomie sind die Missstände besonders groß“, sagt Petra Sommer, Fachberaterin bei der Minijob-Zentrale Essen.

 

Quelle: Schwäbische.de vom 01.05.2017

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  • BEFRISTUNG

Jobs für Informatiker vergleichsweise selten befristet

 

Der Anteil an befristeten Anstellungen ist bei Informatikern im Vergleich zu anderen Berufsgruppen eher klein. 2016 boten Arbeitgeber bei 89 Prozent der bei der BA gemeldeten Stellen für IT-ler einen unbefristeten Arbeitsvertrag an.

 

Zum Vergleich: Bei den Stellen über alle Branchen hinweg waren es 82 Prozent. Das Verhältnis war noch eindeutiger bei den IT-Experten mit einem akademischen Hintergrund.

 

Quelle: FR online vom 01.05.2017

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  • NIEDRIGLÖHNE

Billiglöhner hinter Gittern

 

Druckerei, Wäscherei, Schlosserei: Justizvollzugsanstalten sind regelrechte Großbetriebe. Die Gefangenen müssen zu Niedrigstlöhnen arbeiten. Und die Konkurrenz in der freien Wirtschaft stöhnt.

 

Man könnte dagegenhalten, dass die schlecht bezahlte Arbeit ein Teil der Strafe wäre. Aber das lässt Rast nicht gelten. "Nicht das Lohndumping ist die Strafe, sondern der Freiheitsentzug", sagt er. (...) Vor allem: Die Billigarbeit treibe die Gefangenen in die Armut.

 

Quelle: Spiegel online vom 01.05.2017

 


 

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