Letzte Beiträge

 

08/01/2018: Kreatives Prekariat? Arbeitsbedingungen von Künstlern

 

Wer im Bereich von Kunst und Kultur kreativ tätig ist, befindet sich nicht selten in einer von vielfachen Unwägbarkeiten und Missständen geprägten Erwerbssituation. Zu einer finanziell oft prekären Lage gesellen sich Planungsunsicherheiten und schwierige Arbeitsbedingungen. Einige KünstlerInnen wollen dies nicht länger hinnehmen.

 

01/01/2018: Mindestlohn unverändert, sieben Branchenmindestlöhne steigen

 

Keine Bewegung beim allgemeinen Mindestlohn. Auf seine Anhebung müssen Betroffene noch ein Jahr warten. Immerhin sind die Übergangsregelungen ausgelaufen. In sieben Branchen mit eigenen Mindestlohnregelungen haben die Beschäftigten dagegen mehr Glück.

 

22.12.2017: Reallöhne auch im dritten Quartal so eben im Plus

 

Die Nominallöhne sind auch im dritten Quartal 2017 wieder angestiegen. Doch erneut bleibt dank der seit Jahresbeginn erhöhten Preissteigerungsrate den Beschäftigten nur ein geringes Reallohnplus. Bei den Tarifverdiensten sieht es diesmal sogar noch etwas schlechter aus.

 

06/12/2017: Millionen Beschäftigten wird der Mindestlohn vorenthalten

 

Beschäftigung unterhalb des Mindestlohns ist dank vieler Ausnahmeregelungen und großzügiger Übergangsfristen immer noch weit verbreitet. Hinzu kommen illegale Umgehungspraktiken. Sie sorgen mit dafür, dass die Zahl der Menschen, denen der Mindestlohn vorenthalten wird, weiterhin deutlich höher ist als offiziell vermutet.

 

Presseschau: aktuelle Medienberichte

  • MULTIJOBBER

Zuverdienst im Nebenjob

 

Immer mehr Arbeitnehmer suchen sich eine zweite Beschäftigung. (...) Ende 2016 zählte die Bundesagentur für Arbeit 3,2 Millionen Mehrfachbeschäftigte. Nach Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat sich ihre Zahl seit 2003 mehr als verdoppelt.

 

Die meisten kombinieren eine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung mit einem Minijob bis 450 Euro. (...) Laut IAB verdienen Mehrfachbeschäftigte in ihrem Hauptjob durchschnittlich rund 570 Euro weniger als Menschen, die nur eine Stelle haben.

 

Quelle: RP online vom 20.01.2018

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  • TEILZEIT

Fast jeder zweite Arbeitnehmer hätte nichts vom Rückkehrrecht aus Teilzeit

 

Ein Recht darauf, aus der Teilzeit in den alten Vollzeitjob zurückzukehren - das könnte es vielen Arbeitnehmern ermöglichen, eine Weile kürzer zu treten, ohne gleich um die Karriere danach zu fürchten. In ihren Sondierungsgesprächen haben Union und SPD so ein Recht vereinbart.

 

Das Problem: Das "Recht auf befristete Teilzeit" soll nur für Betriebe mit mehr als 45 Mitarbeitern gelten. Laut Linksfraktion arbeiteten im Jahr 2015 knapp 45 Prozent der insgesamt 37 Millionen abhängig Beschäftigten in kleineren Betrieben mit bis zu 50 Mitarbeitern.

 

Quelle: Spiegel online vom 19.01.2018

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  • MINDESTLÖHNE

Mindestlohn dürfte 2019 auf über neun Euro steigen

 

Der gesetzliche Mindestlohn dürfte zum Januar 2019 kräftig steigen – auf über neun Euro pro Stunde. (...) Für die anstehende Erhöhung zum Jahreswechsel werden die Lohnsteigerungen der Jahre 2016 und 2017 ausschlaggebend sein.

 

Die dafür maßgeblichen Gehälter stiegen(...) in den beiden Jahren um 1,9 Prozent (2016) und 2,8 Prozent (2017). Bezogen auf das von der Kommission vorgegebene Startniveau von 8,77 Euro bedeutet das eine künftige gesetzliche Lohn-Untergrenze in der Größenordnung um 9,18 Euro.

 

Quelle: WirtschaftsWoche online vom 19.01.2018

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  • TEILZEIT

Ganz gern im Büro

 

Immer mehr Menschen haben eine Arbeit. (...) Doch fast jeder Zehnte ist mit seiner Arbeitszeit unzufrieden. (...) So wünschten sich Anfang 2016 etwa 2,6 Millionen Erwerbstätige im Alter von 15 bis 74 Jahren, mehr zu arbeiten. 1,2 Millionen wollen demnach weniger arbeiten.

 

Diejenigen mit einem Teilzeitjob kommen pro Woche auf durchschnittlich knapp 20 Stunden, die Männer wollen aber gleich 17,4 Stunden mehr pro Woche arbeiten, Frauen nur 12,5 Stunden. Die Zahlen liefern neuen Stoff für eine Debatte über die Frage, inwieweit die mehr als zehn Millionen Teilzeit-Beschäftigten ihre Arbeitszeit frei wählen.

 

Quelle: Süddeutsche.de vom 18.01.2018

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  • CROWDWORK

Selbstständig? Abhängig!

 

Gerber: "Die Jobs sind prekär. (...) Die Crowdworker sind als Selbstständige registriert. Gleichzeitig bestimmen aber die Plattformen darüber, wie die Arbeit organisiert und strukturiert ist (...). Vieles bleibt für die Crowdworker selbst intransparent.".

 

ZEIT ONLINE: Sie nennen das deshalb auch abhängige Selbstständigkeit. Gerber: "Genau, das ist das neue an diesen Plattformen: Es ermöglicht den Auftraggebern, auf Arbeitskraft für ganz kurze Zeiten und überall auf der Welt zuzugreifen, ohne jemanden dafür einstellen zu müssen."

 

Quelle: Zeit online vom 18.01.2018

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  • MINDESTLÖHNE

Linke fordert Mindestlohn von zwölf Euro

 

Die Linke in Hessen fordert einen Mindestlohn für öffentliche Aufträge, Schritte zum Nulltarif im Nahverkehr und ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr. So steht es im Entwurf für das Programm der Linken zur Landtagswahl.

 

Profitieren würden Bedienstete im öffentlichen Dienst sowie Beschäftigte bei der öffentlichen Vergabe von Aufträgen, etwa bei staatlichen Bauvorhaben. Eine solche Regelung würde aber „insgesamt das Lohnniveau erhöhen“, zeigte sich Wissler überzeugt.

 

Quelle: FR online vom 17.01.2018

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  • BEFRISTUNG

Arbeitsverträge für Fußballer dürfen befristet werden

 

Die Befristung der Arbeitsverträge von Fußballprofis ist rechtens. Das hat das Bundesarbeitsgericht in letzter Instanz entschieden und eine Klage des früheren Bundesliga-Torwarts Heinz Müller abgewiesen.

 

Die Zeitverträge, die die Clubs den Lizenzspielern für zwei oder mehr Jahre ausstellen, seien durch die Eigenart ihrer Arbeitsleistung gerechtfertigt, urteilte das Gericht nun. Die Bundesrichter fällten damit das erste Grundsatzurteil zum Arbeitsrecht im Spitzenfußball.

 

Quelle: Zeit online vom 16.01.2018

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  • LEIHARBEIT

Sachsen-Anhalt will Forst-Leiharbeit beenden

 

Landwirtschaftsministerin Claudia Dalbert (Grüne) will die Leiharbeit im Landesforst beenden, erklärte sie am Montag in Magdeburg. „Die viele Leiharbeit im Landesforstbetrieb und im Landeszentrum Wald wird ein Ende haben (...)."

 

Weiter kündigte sie an, dass ab Februar 2018 alle Revierleitungen mit Dauerverträgen beschäftigt seien. Bisher seien einzelne Stellen über Zeitarbeitsverträge besetzt.

 

Quelle: Volksstimme online vom 16.01.2018

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  • CROWDWORK

Klicken für Geld

 

Moderne Heimarbeiter erfüllen im Akkord Kleinarbeit für diverse Online-Plattformen. Der Job als „Clickworker“ oder „Crowdworker“ ist flexibel, hat aber gravierende Haken.

 

„Clickworking bringt gesellschaftliche Risiken mit sich. Durch diese neue Form der Arbeit werden die langjährig erarbeiteten Errungenschaften der Sozialpolitik ausgehöhlt“, meint Christian Papsdorf. Der Professor für Techniksoziologie erforscht an der Technischen Universität Chemnitz den Wandel der Arbeitsgesellschaft.

 

Quelle: Augsburger Allgemeine online vom 15.01.2018

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  • GERINGVERDIENENDE

Lehrbeauftragte verdienen unter Mindestlohn

 

Viele Lehrbeauftragte an den Thüringer Hochschulen verdienen weniger als den gesetzlichen Mindestlohn von 8,84 Euro. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Thüringen.

 

Demnach kommt ein freiberuflicher Lehrbeauftragter umgerechnet auf einen Stundenlohn von 8,50 Euro, eine vergleichbare festangestellte Lehrkraft für besondere Aufgaben auf 31 Euro.

 

Quelle: Thüringische Landeszeitung online vom 15.01.2018

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  • AUFSTOCKER

Für 33.000 Menschen reicht der Lohn nicht zum Leben

 

Wie aus einer Senats-Anfrage der Partei Die Linke hervorgeht, sind in Hamburg etwa 33.000 Berufstätige auf finanzielle Hilfe vom Staat angewiesen.

 

Besonders häufig arbeiten die sogenannten Aufstocker – sie heißen so, weil sie aufstockende Hilfe vom Staat bekommen – in den typischen Niedriglohn-Sektoren: Sie putzen Büros, Hotels und Privatwohnungen. Sie packen als Lageristen, sind als Zusteller von Postsendungen beschäftigt und im Güterumschlag.

 

Quelle: Mopo.de vom 14.01.2018

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  • TEILZEIT

Union und SPD wollen Recht auf befristete Teilzeit einführen

 

Union und SPD wollen ein Recht auf befristete Teilzeit einführen. Dieses soll für Unternehmen gelten, die insgesamt mehr als 45 Mitarbeiter beschäftigen, wie es in dem am Freitag veröffentlichten Ergebnispapier zu den Sondierungen heißt.

 

Für Unternehmensgrößen von 45 bis 200 Mitarbeitern wird eine Zumutbarkeitsgrenze eingeführt, derzufolge lediglich einem pro angefangenen 15 Mitarbeitern der Anspruch gewährt werden muss.

 

Quelle: Zeit online vom 12.01.2018

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  • NIEDRIGLÖHNE

Pflegekräfte im Land stark unterbezahlt

 

Viele Pflegekräfte in Mecklenburg-Vorpommern werden deutlich schlechter bezahlt als ihre Kollegen vor allem in den westdeutschen Bundesländern. Nach Berechnungen der Gewerkschaft Verdi fehlen den Arbeitnehmern im Nordosten im Vergleich zum bundesdeutschen Mittel im Schnitt zwischen 800 und 1000 Euro Bruttolohn im Monat.

 

„Nettolöhne von 1000 Euro sind hier keine Seltenheit“, sagt Steffen Kühhirt, Fachbereichsleiter Gesundheit und Pflege beim Verdi-Landesbezirk Nord.

 

Quelle: SVZ.de vom 12.01.2018

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  • TEILZEIT

Der teure Trend zur Teilzeit

 

Bei den Koalitionssondierungen in Berlin wird es für die SPD darum gehen, das Rückkehrrecht aus der Teilzeit durchzusetzen (...). Derweil befeuert die IG Metall mit einer Welle von Warnstreiks die gegenwärtige Tarifrunde, die emotional ist wie selten zuvor – weil es ebenfalls um die Teilzeit geht.

 

Wird Teilzeit zur neuen Vollzeit, wie in den Niederlanden, wo drei Viertel aller beschäftigten Frauen in Teilzeit arbeiten?

 

Quelle: Welt online vom 11.01.2018

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  • TEILZEIT

Zahl der Anträge für Elterngeld Plus steigt stark

 

Das Kind betreuen und nebenher in Teilzeit arbeiten? Für immer mehr Eltern ist das ein gutes Modell. Mehr als ein Viertel beantragen inzwischen das sogenannte Elterngeld Plus.

 

Mit dem Elterngeld Plus können Eltern, die in Teilzeit erwerbstätig sind, länger Elterngeld beziehen. Es beträgt mindestens 150 Euro monatlich, höchstens 900 Euro und wird für bis zu 28 Monate gezahlt.

 

Quelle: Spiegel online vom 10.01.2018

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  • BEFRISTUNG

Hochschulen vereinbaren Regelungen für bessere Beschäftigungsverhältnisse

 

Bis zum Ende des Jahres 2017 haben alle 14 staatlichen Hochschulen in Sachsen verbindliche Vereinbarungen mit ihren Personalräten zur Umsetzung des „Rahmenkodex über den Umgang mit befristeter Beschäftigung (...)“ abgeschlossen.

 

Pro Jahr erhalten die Hochschulen insgesamt 6 Millionen Euro. Diese können eingesetzt werden zur Förderung des Personals, zur Schaffung besserer Beschäftigungsverhältnisse, längerer Vertragsfristen oder Überbrückungen (...).

 

Quelle: Focus online vom 09.01.2018

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  • TEILZEIT

Jeder zweite Deutsche will Recht auf Teilzeit

 

Mehr als die Hälfte aller Deutschen spricht sich dafür aus, dass Beschäftigte ihre regelmäßige Arbeitszeit künftig ohne Angabe von Gründen für eine Dauer von zwei Jahren auf bis zu 28 Stunden in der Woche reduzieren können.

 

Diese Forderung hatte die IG Metall gestellt und mit Warnstreiks zu Wochenanfang unterstrichen (...). Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag von t-online.de unterstützt die IG Metall in ihrer Sichtweise.

 

Quelle: T-online.de vom 09.01.2018

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  • MINDESTLÖHNE

Gutes Zeugnis für den Mindestlohn

 

Ist der Mindestlohn also gar nicht so schlimm wie vielfach behauptet? Zu genau diesem Ergebnis kommt eine Studie eines vierköpfigen Forscherteams (...). Die Forscher untersuchen in ihrer Studie, was passiert, wenn der Mindestlohn erhöht wird.

 

Wenn der Mindestlohn beispielsweise von 7,50 Dollar auf rund 9 Dollar je Stunde steigt, verschiebt sich die Lohnverteilung bei den Geringverdienern durch die Reform etwas nach oben (...). „Die Zahl der Arbeitsplätze im Niedriglohnbereich bleiben im wesentlichen unverändert”, schlussfolgern die Autoren.

 

Quelle: FAZ.net vom 08.01.2018

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  • TEILZEIT

Starker Trend zur Teilzeit

 

Immer mehr neue Arbeitsplätze in Sachsen: Seit dem Jahr 2005 ist die Zahl der Beschäftigten um mehr als 15 Prozent gestiegen. Am stärksten gewachsen sind dabei Teilzeitjobs: Ihre Zahl hat sich verdoppelt, in gut einem Jahrzehnt.

 

Vor allem in Dienstleistungsberufen ist Teilzeit zunehmend selbstverständlich geworden. Dort hat jeder Vierte eine sozialversicherungspflichtige Teilzeitstelle. Minijobs sind dabei nicht mitgerechnet.

 

Quelle: Sächsische Zeitung online vom 08.01.2018

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  • NIEDRIGLÖHNE

Der deutsche Irrweg

 

Der deutschen Wirtschaft geht es gut. (...) Die Wohlstandsgewinne kommen aber nicht bei allen an. (...) Zwei von fünf Beschäftigten haben heute weniger auf dem Konto als vor 20 Jahren.

 

Der große deutsche Niedriglohnsektor ist keine schmerzhafte Nebenwirkung des internationalen Kapitalismus, sondern hausgemacht. (...) Die Schröder-Regierung entwertete und entgrenzte mit der Agenda 2010 menschliche Arbeit.

 

Quelle: Süddeutsche.de vom 07.01.2018

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  • MINDESTLÖHNE

„Mindestlohn belebt Wirtschaft“

 

Trotz aller pessimistischen Prognosen zahlreicher Wirtschaftsexperten hat die Einführung eines Mindestlohns vor drei Jahren nicht Arbeitsplätze vernichtet, sondern im Gegenteil noch den Arbeitsmarkt belebt.

 

Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) im Bezirk Niedersachsen, Bremen und Sachsen-Anhalt.

 

Quelle: NWZ online vom 05.01.2018

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  • NIEDRIGLÖHNE

Image als Niedriglohnland loswerden

 

Sachsen-Anhalt will sein Image als Billiglohnland hinter sich lassen. In der jahrelangen Unterstützung des Landes von Unternehmen, die eher geringe Löhne zahlen, sieht Wirtschaftsminister Armin Willingmann keine Zukunft mehr.

 

Auch die Firmen hätten inzwischen gemerkt, dass sie Arbeitskräfte nur bekommen, wenn sie wettbewerbsfähige Löhne zahlen.

 

Quelle: MDR.de vom 05.01.2018

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  • MINIJOB

Kaum Riester-Plus für Minijobber

 

Minijobber müssen im neuen Jahr zusätzliches Geld in ihren Riester-Vertrag stecken, um Anspruch auf die staatliche Zulage zu haben. Der Grund: Durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz steigt die Grundzulage 2018 (...) auf 175 Euro.

 

Doch gerade für Minijobber bringt die Erhöhung der Riester-Zulage fast nichts. Im Gegenteil: von den 21 Euro mehr Zulage, die es ab 2018 gibt, bleiben ihnen nur zwei Euro. Und das liegt am Mindesteigenbeitrag.

 

Quelle: Ihre-Vorsorge.de vom 04.01.2018

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  • CROWDWORK

Zerstörerische Schöpfung

 

Beim »Crowdworking« werden Aufträge digital für einen anonymen Arbeitskräftepool ausgeschrieben. Auf diesem Wege wird das Arbeitsrecht weiter ausgehöhlt.

 

Die Plattformökonomie beeinflusst das Verhältnis zwischen »Arbeitnehmer« und »Arbeitgeber«: Ein Vorteil sei, dass Transaktionskosten »durch den Einsatz digitaler Technologien spürbar sinken werden. (...) Dies hat zur Folge, dass marktförmige Aktivitäten in Relation zu einer betriebsförmigen Organisation von Arbeit attraktiver« werden, erläutert das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

 

Quelle: junge Welt online vom 04.01.2018

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  • CROWDWORK

Uber, Myhammer und Co. sollen Sozialabgaben zahlen

 

Crowdworking finden viele Kunden praktisch – andere stören sich an dieser modernen Arbeitsform. Denn die „C-Worker“ können Schutzbestimmungen für klassische Beschäftigte leicht unterlaufen, auch Beiträge zur Sozialversicherung vorenthalten – und damit Preisdumping betreiben.

 

Die deutsche gesetzliche Unfallversicherung fordert daher jetzt neue Regeln. Ihr Vorschlag: Wo normalerweise der Arbeitgeber die Beiträge zur Unfall-, Renten- oder Krankenversicherung abführt, soll das bald der Plattformbetreiber tun.

 

Quelle: FAZ.net vom 03.01.2018

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  • MINDESTLÖHNE

Un- und Angelernte profitieren vom Mindestlohn

 

Besonders un- und angelernte Beschäftigte in Sachsen haben von der Einführung des Mindestlohns profitiert. Zu diesem Ergebnis kommt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in einer Auswertung.

 

Demnach lag der Lohnzuwachs in dieser Gruppe seit der Mindestlohneinführung Anfang 2015 bei 16,2 Prozent. Ein bundesweiter Spitzenwert, wie Sachsens DGB-Chef Markus Schlimbach am Dienstag betonte.

 

Quelle: Welt online vom 02.01.2018

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  • BEFRISTUNG

Theater darf Arbeitsvertrag von Maskenbildnerin befristen

 

Um einen Arbeitsvertrag zu befristen, brauchen Arbeitgeber in der Regel einen guten Grund. Einer dieser Gründe kann eine überwiegend künstlerische Tätigkeit sein.

 

(...) laut Arbeitsvertrag war die Maskenbildnerin überwiegend künstlerisch tätig - und die Ausübung von Kunst ist laut Grundgesetz frei. Das Theater als Arbeitgeber darf in seiner Kunstfreiheit also nicht eingeschränkt werden, deshalb darf es den Vertrag auch befristen.

 

Quelle: Berliner Zeitung online vom 01.01.2018

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| © Markus Krüsemann | Kontakt: webmaster[at]miese-jobs.de