Letzte Beiträge

 

21/07/2017: Auch 2016 hohe Wachstumsdynamik bei der Leiharbeit

 

Im dritten Jahr in Folge eilt die Überlassungsbranche von Rekord zu Rekord. Eine gute konjunkturelle Entwicklung und der Hunger der Unternehmen nach billiger Verfügungsmasse ließ die Zahl der Leiharbeiter und der Verleihbetriebe auch 2016 weiter ansteigen - ein Boom, in dem kaum strukturelle Verschiebungen zu beobachten sind.  ->

 

11/07/2017: 2016 schon wieder mehr Minijobs als im Vorjahr

 

Die Zahl der geringfügig Beschäftigten ist 2016 wieder leicht gestiegen. Damit hat sich der von der Einführung des Mindestlohns angestoßene Abwärtstrend des Jahres 2015 nicht fortgesetzt. Grund war die ungebrochen steigende Nachfrage nach Minijobs im Nebenjob. Oft steckt Geldmangel dahinter, doch spielen auch andere Motive eine Rolle.  ->

 

07/07/2017: Das Jobwunder brachte Niedriglöhne, Lohngefälle und Arbeitsarmut

 

Über die Wirkungen der Hartz-Reformen wird gestritten. Für den starken Beschäftigungsaufbau sind sie nicht verantwortlich, wohl aber dafür, dass der Jobboom das Lohngefälle nicht verringern konnte - auch weil das so genannte Jobwunder den unteren Lohngruppen vermehrt prekäre Jobs, Niedriglöhne und Arbeitsarmut beschert hat.  ->

 

30/06/2017: Das Jobwunder – ein entzauberter Popanz

 

Immer mehr Erwerbstätige, immer weniger Arbeitslose, so lauten die Eckdaten einer Arbeitsmarktentwicklung, die gerne als Jobwunder bezeichnet wird. Wer sich nicht von den nackten Zahlen blenden lässt und stattdessen die qualitativen Aspekte in den Blick nimmt, kommt schnell zu glanzlosen, ja ernüchternden Ergebnissen.  ->

 

Aktuelle Medienberichte

  • GERINGVERDIENENDE

Mittlere Einkommen um 50 Euro gestiegen

 

Das mittlere Einkommen der Deutschen lag 2016 bei 3.137 Euro brutto monatlich, ein Plus von 50 Euro zu 2015. Das geht aus einer Auswertung der neuen Entgeltstatistik der Bundesagentur für Arbeit hervor.

 

In einer Sonderauswertung für BamS hat die Bundesagentur für Arbeit berechnet, wie hoch der Anteil der Geringverdiener in jedem Kreis ist. (...) Diese „untere Entgeltschwelle“ lag in Deutschland 2016 bei 2.088 Euro.

 

Quelle: Hasepost.de vom 23.07.2017

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  • MINDESTLÖHNE

Mindestlohn stoppt Angebot für Essen auf Rädern

 

Für Senioren sind Essenslieferungen bequem, aber inzwischen wird längst nicht mehr jeder Ort angesteuert: Einige Anbieter von Essen auf Rädern haben laut einer aktuellen Umfrage den Service besonders im ländlichen Raum stark ausgedünnt.

 

Zur Begründung hieß es unter anderem, der Bringdienst sei wegen der Einführung des Mindestlohns und der Einstellung des Zivildienstes nicht mehr wirtschaftlich gewesen.

 

Quelle: Berliner Morgenpost online vom 23.07.2017

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  • MINIJOBS

Wollen oder müssen sie?

 

Immer mehr Rentner arbeiten – auch in Bayern: Die meisten haben einen Mini-Job (...). Im Dezember 2016 waren 34 570 Menschen über 65 Jahren in Bayern sozialversicherungspflichtig beschäftigt – verglichen mit 164 336, die einen Mini-Job hatten.

 

Unter ihnen sind häufig Menschen, die nicht den klassischen Lebenslauf aufweisen, also länger arbeitslos waren, erzählt Mascher. „Aber auch viele, die zwar immer gearbeitet, aber insgesamt zu wenig verdient haben.“

 

Quelle: Bayerische Staatszeitung online vom 21.07.2017

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  • MINDESTLÖHNE

Mindestlohn bringt mehr versicherungspflichtige Jobs

 

Konkret sei in Sachsen-Anhalt die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in den Mindestlohnbranchen zwischen Juni 2014 und Juni 2016 von rund 179 300 auf 187 100 gestiegen. Das entspreche einem Plus von 4,4 Prozent.

 

In Thüringen stieg die Anzahl der der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in den (...) Mindestlohnbranchen zwischen Juni 2014 und Juni 2016 von rund 163 000 auf 170 000, wie die Agentur mitteilte. Das entspreche einem Wachstum von 4,3 Prozent.

 

Quelle: neues deutschland online vom 21.07.2017

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  • MINDESTLÖHNE

Löst der Mindestlohn für Pflegekräfte die Probleme?

 

Die Bundesregierung hat die Anhebung des Mindestlohns für Pflegekräfte (...) beschlossen. Die niedersächsische Landesregierung zeigt sich skeptisch. Nach ihrer Ansicht könne nur ein generell höheres Gehaltsniveau und bessere Arbeitsbedingungen die Misere in der Pflege lindern.

 

„Ein Mindestlohn kann da nicht die Lösung sein (...)“, sagte Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD). Sie forderte die Kranken- und Pflegekassen auf, über eine entsprechende Bezahlung der Pflegedienstleistungen angemessene Löhne in der Branche zu ermöglichen.

 

Quelle: Hannoversche Allgemeine online vom 20.07.2017

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  • BEFRISTUNG

"Hire and Fire"

 

Fast 2000 Lehrer haben sich im Juni arbeitssuchend gemeldet. Immer wieder steigt die Zahl in den Sommerferien sprunghaft an - auch in Bayern. Hauptgrund: befristete Verträge.

 

Die Freien Wähler kritisierten die Praxis. "Mit einer solchen Hire-and-Fire-Politik bringt der Freistaat Bayern Tausende junge Menschen in prekäre Lebenslagen", sagte Prof. Michael Piazolo (...). Angesichts von Lehrermangel und deutlich steigender Schülerzahlen in den kommenden Jahren müsse die Staatsregierung das Befristungswesen endlich abbauen.

 

Quelle: Bayerische Staatszeitung online vom 19.07.2017

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  • MINDESTLÖHNE

Mindestlohn steigt: Mehr Gehalt für Pflegekräfte

 

Pflegekräfte verdienen in der Regel vergleichsweise wenig - diese Erkenntnis hat sich auch in der Politik durchgesetzt. Das Kabinett hat nun eine Erhöhung des Mindestlohns beschlossen. (...) Zum 1. Januar 2018 soll er auf 10,55 Euro (Westen) beziehungsweise 10,05 Euro (Osten) steigen.

 

Die Lohnuntergrenze in der Pflege betrifft rund 908.000 Beschäftigte. Wenn Privathaushalte als Arbeitgeber fungieren, gilt der Pflege-Mindestlohn nicht, sondern der allgemeine gesetzliche Mindestlohn von deutschlandweit derzeit 8,84 pro Stunde.

 

Quelle: Tagesschau.de vom 19.07.2017

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  • MINDESTLÖHNE

Unions- und FDP-Anhänger loben Mindestlohn

 

Nach einer neuen Umfrage des Instituts Infratest dimap von Anfang Juli halten 85 Prozent der Deutschen die Einführung für richtig. Vor allem bei Unions- und FDP-Anhängern ist die Zustimmung gestiegen.

 

83 Prozent der Anhänger von CDU und CSU finden den gesetzlichen Mindestlohn richtig, 2015 waren es nur 79 Prozent. Bei den Liberalen unterstützen inzwischen 82 Prozent die gesetzliche Lohnuntergrenze – ein Plus sogar von 19 Prozentpunkten.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau online vom 18.07.2017

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  • LEIHARBEIT

Vom Flüchtling zum Zeitarbeiter

 

Die gescholtene Zeitarbeitsbranche wird für immer mehr Geflüchtete zum Tor in den Arbeitsmarkt. (...) Gewonnen haben viele durch das neue Arbeitsverhältnis. Christian Wiglow, ein Jobvermittlungschef (...), zieht eine „absolut positive Bilanz“ der Jobmesse.

 

Die viel gescholtene Zeitarbeitsbranche zeigt mit Beispielen wie Younes, dass sie für Flüchtlinge zum bevorzugten Einstieg in den Arbeitsmarkt wird. Viele der Neuankömmlinge verfügen (...) über Fachkenntnisse, auf denen sich aufbauen lässt.

 

Quelle: WirtschaftsWoche online vom 18.07.2017

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  • MINDESTLÖHNE

 

Mindestlohn steigt auf bis zu 11,35 Euro

 

Der Mindestlohn für Pflegekräfte wird bis Anfang 2020 in mehreren Schritten auf 11,35 Euro pro Stunde im Westen und 10,85 Euro im Osten erhöht. (...) Derzeit beträgt der Mindestlohn-Satz für Pflegekräfte 10,20 Euro in Westdeutschland und 9,50 Euro im Osten.

 

Zum 1. Januar 2018 soll er auf 10,55 Euro (Westen) beziehungsweise 10,05 Euro (Osten) steigen. Die Lohnuntergrenze in der Pflege betrifft rund 908 000 Beschäftigte.

 

Quelle: Stuttgarter Zeitung online vom 18.07.2017

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  • MINDESTLÖHNE

Warum der Mindestlohn für die Rente nicht reicht

 

Alle Experten sind sich einig, dass die Altersarmut in Deutschland zunehmen wird. Das liegt zum einen an einem stark gewachsenen Niedriglohnbereich und zum anderen an Erwerbsbiografien, die häufiger als früher unterbrochen werden.

 

Daran ändert auch der 2015 in Deutschland eingeführte Mindestlohn nichts. (...) Wenn jemand 45 Jahre Vollzeit arbeitet und Mindestlohn verdient, reicht das aber noch nicht einmal aus, um eine Rente in Höhe der Grundsicherung zu bekommen.

 

Quelle: Westdeutsche Zeitung online vom 17.07.2017

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  • ATYPISCHE BESCHÄFTIGUNG

Zahl berufstätiger Frauen auf Höchststand

 

In Hessen haben im vergangenen Jahr so viele Frauen wie nie zuvor einen Job gehabt. (...) Allerdings seien weibliche Beschäftigte in qualifizierten Jobs weiterhin unterrepräsentiert, zugleich arbeiteten sie deutlich häufiger als ihre männlichen Kollegen in Teilzeit oder befristet.

 

Den Angaben zufolge hatten mehr als die Hälfte der Frauen (52 Prozent) 2016 einen Teilzeitjob. Bei den Männern waren es lediglich 15 Prozent.

 

Quelle: Süddeutsche.de vom 17.07.2017

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  • MINDESTLÖHNE

Mindestlohngesetz: Online-Meldung für ausländische Fahrer

 

Ab sofort müssen Arbeitgeber mit Sitz im Ausland die nach Deutschland entsandten LKW-Fahrer über ein Zoll-Internetportal anmelden. Die Online-Meldung ersetzt die bislang von ausländischen Transportunternehmen zu verwendenden Zollformulare.

 

Nach Auffassung des Transportverbandes BGL ändert diese Online-Meldepflicht nichts an den Mängeln des Mindestlohngesetzes hinsichtlich Kontrolle und Ahndung ausländischer LKW-Unternehmer und deren Fahrer.

 

Quelle: dvz.de vom 17.07.2017

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  • PREKARISIERUNG

Altersarmut - (k)ein Thema im Wahljahr?!

 

Eine gute Alterssicherungspolitik beginnt im Erwerbsleben. Die Rentenversicherung kann nicht im Alter die Folgen von atypischen Beschäftigungsverhältnissen und niedrigen Löhnen reparieren.

 

Alterssicherungspolitik ist deshalb immer vor allem eine Arbeitsmarktpolitik, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und faire Löhne fördert und prekäre Beschäftigung verhindert.

 

Quelle: Huffingtonpost.de vom 16.07.2017

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  • WERKVERTRÄGE

Neue Klagewelle gegen Daimler

 

Daimler hat massive Probleme mit ehemaligen Mitarbeitern, die als externe Werkvertrags-Kräfte bei dem Autokonzern arbeiten. Nach WirtschaftsWoche-Informationen drohen Dutzende Klagen.

 

Daimler hatte seine Gebäudedienstleistungsmannschaft 1996 in ein Tochterunternehmen ausgelagert und dieses mit rund 600 Mitarbeitern 2007 an die ISS-Group mit weltweit 500.000 Mitarbeitern verkauft.

 

Quelle: WirtschaftsWoche online vom 16.07.2017

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  • LEIHARBEIT

Trend zu flexiblem Personaleinsatz: Zeitarbeit in der Luftfahrtbranche

 

Gerade in der Luftfahrtindustrie ist vieles im Umbruch. Die Unternehmen wollen flexibler werden und bei Auftragsspitzen oder während definierter Projektzeiträume das benötigte Personal punktgenau rekrutieren und einsetzen.

 

Problem dabei: Die Branche ist auf hoch qualifizierte und gut geschulte Fachkräfte angewiesen. Diese sollen Zeitarbeitsfirmen zur Verfügung stellen, die (...) spezielle „Aviation Units“ geschaffen haben.

 

Quelle: Flugrevue.de vom 15.07.2017

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  • PREKARISIERUNG

Vier Euro Stundenlohn für Tutoren

 

Mehrere studentische Hilfskräfte der Friedrich-Schiller-Universität (FSU) Jena fordern gerechtere Arbeitsbedingungen (...). Beispielsweise hätten fast alle von ihnen nur auf die Vorlesungszeit, also für etwa vier Monate, befristete Verträge, schreiben sie.

 

Die Arbeitsbedingungen an deutschen Hochschulen gelten für studentische Hilfskräfte und Nachwuchswissenschaftler schon seit Jahren als prekär. Solange das wissenschaftliche Personal keine eigene, ordentliche Professur erreicht hat (...) hangeln sich viele Hochschulbeschäftigte von einer befristeten Teilzeitstelle zur nächsten.

 

Quelle: neues deutschland online vom 14.07.2017

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  • MINDESTLÖHNE

Kein höherer Mindestlohn bei öffentlichen Aufträgen

 

Der von der Linken geforderte Mindestlohn für öffentliche Aufträge des Landes von 10,09 Euro ist vom Tisch. Die Linksfraktion scheiterte am Donnerstag im Landtag mit ihrem Entwurf für ein neues Vergabegesetz.

 

Nach Worten des wirtschaftspolitischen Sprechers der Linken, Helmut Holter, entsprechen 10,09 Euro dem niedrigsten Tariflohn im öffentlichen Dienst. Der bundesweit geregelte gesetzliche Mindestlohn beträgt 8,84 Euro.

 

Quelle: Hamburger Abendblatt online vom 13.07.2017

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  • BEFRISTUNG

9000 Lehrer werden mit Beginn der Sommerferien arbeitslos

 

Rund 9000 Lehrer werden nach Angaben der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zum Beginn der Sommerferien arbeitslos. Das seien mehr als jemals zuvor, kritisierte die Gewerkschaft (...) am Donnerstag in Stuttgart.

 

Am 27. Juli 2017 endeten die Verträge von fast 4000 befristet beschäftigten Pädagogen, die als Vertretungslehrer den Unterrichtsbetrieb aufrecht erhielten; 5000 Referendare würden entlassen, obwohl die meisten ab dem 11. September wieder in den Klassenzimmern stünden.

 

Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung online vom 13.07.2017

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  • ARBEITSARMUT

Hohles Vollbeschäftigungsgeschwätz

 

Jetzt spricht die CDU/CSU auf einmal in ihrem Wahlprogramm von einer Vollbeschäftigung bis 2025. (...) Von dem Phänomen der Working Poor spricht die CDU/CSU in ihrem Wahlprogramm erst gar nicht.

 

Die Ursache für die Erwerbsarmut (...) ist schnell ausgemacht. Seit der rot-grünen Agenda 2003 lastet ein enormer Druck auf den Arbeitslosen, Jobs mit schlechter Bezahlung oder niedrigerem Stundenumfang annehmen zu müssen.

 

Quelle: neues deutschland online vom 13.07.2017

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  • GERINGVERDIENENDE

Studie warnt vor steigender Altersarmut

 

Ob und wie unterscheidet sich das Armutsrisiko in der DGB-Region Oldenburg-Ostfriesland von dem allgemeinen Risiko in Deutschland? (...) Besonders negativ wirkt sich die Struktur des regionalen Arbeitsmarktes aus.

 

„Insbesondere die geringen Lohnhöhen können zu einem entscheidenden Faktor werden, der Altersarmut begünstigt“, stellt Kröcher heraus. (...) 40 Prozent der heute im Einzelhandel Tätigen müssen mit weniger als 1 989 Euro monatlichem Bruttogehalt auskommen.

 

Quelle: Nordwest Zeitung online vom 13.07.2017

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  • LEIHARBEIT

Zuschläge für Leiharbeiter auch bei Dienstleistern

 

Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden: Die tariflichen Branchenzuschläge in der Metallindustrie gelten auch bei Werkvertragsfirmen. Dieses Urteil ist wegweisend - und könnte Zehntausende Leiharbeiter betreffen. Denn bislang haben die Leihfirmen ihren Leiharbeitern bei Dienstleistern keine Metall-Branchenzuschläge bezahlt.

 

Ihre Begründung: Dies sei kein Betrieb der Automobilindustrie, sondern eben ein Dienstleister. Daher gelte auch der Tarifvertrag der IG Metall nicht. So nicht, entschied das BAG.

 

Quelle: IGMetall.de vom 12.07.2017

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  • LEIHARBEIT

Letzter Ausweg Leiharbeit

 

Während die Fallzahl in Krankenhäusern von 1995 bis 2014 um knapp zwölf Prozent gestiegen ist, hat die Zahl der Pflegekräfte in dieser Zeit um gut 13 Prozent abgenommen. Das bedeutet: Immer weniger Pflegende müssen sich um immer mehr (...) PatientInnen kümmern.

 

Und während die einen ihre Stellen reduzieren oder den Beruf wechseln, setzen andere auf Leiharbeit: Laut einer statistischen Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit (...) hat sich von Juni 2016 bis Juni 2017 die Zahl der in der Zeitarbeit tätigen Pflegekräfte um 20 Prozent erhöht.

 

Quelle: taz.de vom 11.07.2017

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  • MINDESTLÖHNE

Vom Schreckgespenst zum Schlager: der Mindestlohn

 

Im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung gab es keinen Zweifel: "Zum 1. Januar 2015 wird ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro brutto je Zeitstunde für das ganze Bundesgebiet gesetzlich eingeführt.“

 

Im Ganzen aber, legt sich Angel Gurria fest, Chef der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD: „Der Mindestlohn in Deutschland ist ein Erfolg. Wir haben die Einführung sehr unterstützt (...) ."

 

Quelle: MDR.de vom 11.07.2017

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  • MINIJOBS

DGB: 7,7 Millionen geringfügig Entlohnte

 

Rund 7,7 Millionen Menschen in der Bundesrepublik sind als geringfügig entlohnte Beschäftigte registriert. Das hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) am Montag mitgeteilt. Rund fünf Millionen arbeiteten demnach ausschließlich in sogenannten Minijobs.

 

»Von dem Einkommen kann man weder leben noch für das Alter vorsorgen«, heißt es im Artikel auf der Website des DGB. Der Gewerkschaftsbund fordert eine Reform der Minijobs. Diese sollen in reguläre sozialversicherungspflichtige Beschäftigung umgewandelt werden.

 

Quelle: junge Welt online vom 11.07.2017

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  • LEIHARBEIT

Ein Drittel der offenen Stellen in Sachsen kommt aus Leiharbeit

 

Sachsens Unternehmen suchen offenbar immer häufiger Leiharbeiter. Mehr als jede dritte bei den Arbeitsagenturen im Freistaat gemeldete offene Stelle (35 Prozent) kommt aus der sogenannten Arbeitnehmerüberlassung.

 

Der Anteil ist in den letzten Jahren gestiegen, im Jahr 2011 lag er noch bei 27 Prozent, wie Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) belegen. Zugleich sind diese Jobs oft auch schlechter bezahlt als reguläre.

 

Quelle: Freie Presse online vom 10.07.2017

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  • WERKVERTRÄGE

Ausbeutung in der Fleischindustrie?

 

Die Arbeit in der Fleischindustrie ist ein Knochenjob. Nicht nur wegen der Tätigkeit selbst – Mitarbeiter beklagen seit Jahren auch die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung. Das hat dazu geführt, dass kaum noch Deutsche diesen Job übernehmen wollen.

 

So erledigen inzwischen vor allem Rumänen und Bulgaren diese Arbeit – und das in einem "sklavenähnlichen Beschäftigungsverhältnis", sagt ein Gewerkschafter. Denn nur ein Teil der Belegschaft ist noch bei den großen Fleischproduzenten selbst angestellt.

 

Quelle: MDR.de vom 10.07.2017

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  • PREKARISIERUNG

Keine Veränderungen der Agenda 2010

 

Fast 90 Prozent der rund 130 befragten Wirtschaftsprofessoren schreiben der „Agenda 2010“ eine starke oder sehr starke Wirkung auf die günstige Entwicklung der Arbeitslosigkeit und die Zunahme der Beschäftigung zu.

 

Die Einführung des Mindestlohnes sieht die überwiegende Zahl der Ökonomen immer noch skeptisch. Gut 60 Prozent sagen, der Mindestlohn sei keine notwendige Ergänzung der Agenda 2010 gewesen.

 

Quelle: nnz-online.de vom 10.07.2017

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  • ATYPISCHE BESCHÄFTIGUNG

Ist Delmenhorst eine Stadt der Minijobber?

 

Laut Hans-Böckler-Stiftung verdienen in Delmenhorst 55,9 Prozent aller Arbeitnehmer ihr Geld in Minijobs, in Teilzeit oder durch Leiharbeit – das ist viel mehr, als der Bundesschnitt. Die Stadt wünscht sich mehr Vollzeitstellen. Einen Plan (...) scheint es aber nicht zu geben.

 

Die hohe Bedeutung von Teilzeit- und Minijobs in Delmenhorst ist laut Zimmermann auf die Branchenstruktur zurückzuführen. Die meisten Menschen arbeiteten im Handel sowie im Gesundheits- und Sozialwesen. Hier seien gut ein Drittel aller Arbeitnehmer tätig.

 

Quelle: NOZ.de vom 09.07.2017

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  • BEFRISTUNG

Verdi will weniger befristete Stellen beim Land

 

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat Grün-Schwarz aufgefordert, künftig weniger Arbeitnehmer befristet einzustellen. (...) Nach Angaben der Gewerkschaft betrug die Zahl der befristeten Arbeitsstellen bei den Tarifbeschäftigten 29 Prozent - das war 2013.

 

Neben der Unsicherheit, wie es in der Zukunft weitergeht, sieht Gewerkschafter Gross bei den Betroffenen auch Nachteile im Alltag. Ein Beispiel: "Oftmals muss bei einem Vermieter der Arbeitsvertrag vorgelegt werden. Dann gerät man ins Hintertreffen mit den Mitbewerbern (...)."

 

Quelle: Süddeutsche.de vom 09.07.2017

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  • MINDESTLÖHNE

Ausnahmen für Langzeitarbeitslose werden kaum genutzt

 

Die Ausnahmeregelung vom Mindestlohn für Langzeitarbeitslose erhöht nicht die Chancen Langzeitarbeitsloser am Arbeitsmarkt. Dies geht aus einer Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

 

Damit hat die Ausnahmeregelung ihre politische Zielsetzung verfehlt. Stattdessen führt die diskriminierende Regelung zu einer weiteren Benachteiligung von Langzeitarbeitslosen.

 

Quelle: O-Ton-Arbeitsmarkt.de vom 07.07.2017

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  • AUSBEUTUNG

Gesittete Verhältnisse

 

Der Bundesrat beschließt Regeln für die Fleischindustrie, die Ausbeutung der Werktätigen verhindern sollen (...). Dieses Gesetz soll vor allem (...) die Sozialkassen stärken und dem massenhaften Missbrauch von Werkverträgen entgegen wirken.

 

Die deutsche Fleischindustrie gehörte zu den ersten Branchen, die schon lange vor der Agenda 2010 eine massenhafte Prekarisierung der Arbeit umsetzte. Die Fleischbarone entdeckten in den 90er Jahren den für sie gewinnbringenden Segen einer Auslagerung zentraler Arbeitsvorgänge.

 

Quelle: neues deutschand online vom 07.07.2017

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  • UMVERTEILUNG

Trägt Hartz die Schuld?

 

Wie hat sich die Einkommensverteilung in Deutschland verändert und welche Rolle haben dabei die Arbeitsmarktreformen und das Jobwunder gespielt? Antworten liefert eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Demnach sind die Einkommen heute ungleicher verteilt als vor 20 Jahren.

 

Untersucht haben die Wissenschaftler auch, wie sich die seit Jahren gefeierten Beschäftigungsrekorde in den einzelnen Einkommensgruppen widerspiegelten. (...) Allerdings kommt das Jobwunder nicht allen gleichermaßen zugute.

 

Quelle: Handelsbatt online vom 06.07.2017

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  • MINIJOBS

Viele Minijobber ohne Urlaub und Lohnfortzahlung

 

Minijobber haben die gleichen Rechte wie jeder andere Arbeitnehmer auch. Doch Studien belegen, dass viele Minijobber keinen bezahlten Urlaub bekommen, und auch keine Lohnfortzahlung, wenn sie krank sind.

 

Es ist gang und gäbe, dass Fehltage nachgearbeitet werden oder Arbeitgeber kurzfristig – also weniger als vier Tage im Voraus – abgesagte Arbeitseinsätze nicht honorieren. Dabei sei es die Pflicht des Arbeitgebers, Arbeitsrechte zu gewähren, betont Anwältin Beyer.

 

Quelle: MDR.de vom 06.07.2017

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  • ARBEITSARMUT

Vier Millionen Beschäftigte von Armut bedroht

 

Laut einer Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung lag die Zahl der Beschäftigten, die unter die Schwelle der Armutsgefährdung fallen, im Jahr 2014 bei 4,1 Millionen. Im Jahr 2004 waren es nur knapp 1,9 Millionen gewesen.

 

Als armutsgefährdet gilt, wer einschließlich aller staatlichen Transfers wie zum Beispiel Wohn- oder Kindergeldweniger als 60 Prozent des mittleren Einkommenserzielt. 2014 zum Beispiel lag diese Schwelle für Einpersonenhaushalte bei monatlich weniger als 917 Euro.

 

Quelle: Spiegel online vom 06.07.2017

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  • BEFRISTUNG

Mehr befristete Verträge in Saar-Ministerien

 

Die Zahl der befristet Tarifbeschäftigten in den saarländischen Ministerien und Behörden ist seit Übernahme der großen Koalition aus CDU und SPD um mehr als das Doppelte gestiegen. Das geht aus einer Anfrage der Linken an die Landesregierung hervor.

 

Den größten Zuwachs bei den befristeten Arbeitsverhältnissen gab es im Bereich des Innenministeriums. (...) Insgesamt hatten vergangenes Jahr 505 Beschäftigte in den saarländischen Ministerien und Behörden nur befristete Verträge. 2011 waren es noch 237.

 

Quelle: SR.de vom 05.07.2017

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  • ARBEITSARMUT

Arbeitsmarkt boomt, trotzdem gibt es immer mehr Arme

 

Die Zahl berufstätiger Menschen in Deutschland, die trotz ihrer Arbeit unter die Armutsschwelle fallen, hat sich zwischen 2004 und 2014 mehr als verdoppelt. Damit stieg die Erwerbsarmut in der Bundesrepublik stärker an als in jedem anderen EU-Land.

 

Dies geht aus einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung hervor, die einen ursächlichen Zusammenhang zwischen bestimmten arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und der steigenden Erwerbsarmut aufzeigt.

 

Quelle: Berliner Zeitung online vom 05.07.2017

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  • ATYPISCHE BESCHÄFTIGUNG

Minijob und Null-Stunden-Vertrag

 

Prekäre Arbeit hat in den letzten 15 Jahren fast überall in der EU erheblich zugenommen. Gemeint sind niedrig bezahlte Jobs, befristete Arbeitsverhältnisse, Leiharbeit, Teilzeitverträge, Minijobs oder Scheinselbstständigkeit.

 

Neoklis Sylikiotis (GUE/NGL) stellte den Parlamentariern einen Bericht des Ausschusses für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten vor. (...) Den Trend zu den auch »atypisch« genannten Beschäftigungsformen haben eine Reihe von Studien belegt.

 

Quelle: neues deutschland online vom 05.07.2017

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  • MINIJOBS

Die drei Minijob-Irrtümer des Peter Tauber

 

Mit seinem Minijob-Tweet hat CDU-Generalsekretär Peter Tauber gleich drei Klischees über die geringfügige Beschäftigungsform bedient. Und alle drei haben mit der Realität nicht viel zu tun. Ein Faktencheck von Stefan Sell.

 

Man kann schlichtweg nicht mehrere eigenständige 450-Euro-Jobs parallel nebeneinander ausüben. So ist es auch kein Wunder, dass es in Deutschland so gut wie keine Menschen gibt, auf die Taubers Beschreibung zutrifft

 

Quelle: Makronom.de vom 05.07.2017

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  • MINIJOBS

Faktencheck: Viele Minijobber mit Ausbildung

 

„Wenn Sie was ordentliches gelernt haben, dann brauchen Sie keine drei Minijobs.“ So beantwortete Tauber am Montag die Frage eines Wählers. (...) Doch wie sieht es konkret aus: Wie viele Minijobber haben eine Ausbildung absolviert?

 

Mehr als die Hälfte aller Minijobber hat eine anerkannte Ausbildung (...) oder einen Hochschulabschluss. Es ist also nicht so wie Peter Tauber, Generalsekretär der CDU, nahelegt, dass Minijobs ein Phänomen unter Menschen ohne Ausbildung ist.

 

Quelle: Correctiv.org vom 04.07.2017

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  • NIEDRIGLÖHNE

Niedriglöhner am Lenkrad

 

Sie haben einen anstrengenden Job. Dabei ist für viele nicht einmal eine ordentliche Bezahlung sicher. Taxikunden in Deutschland sind oft mit schlecht verdienenden Fahrern unterwegs. Neun von zehn Taxifahrern arbeiten für niedrige Löhne.

 

Unter den Taxifahrern in Vollzeit bezogen laut BA 10,5 Prozent zusätzlich zu ihrem Einkommen Hartz IV als aufstockende Leistung. Über alle Branchen hinweg waren es nur 0,8 Prozent Aufstocker.

 

Quelle: Neckar-Chronik.de vom 04.07.2017

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  • NIEDRIGLÖHNE

Wachsende Kluft zwischen hohen und geringen Einkommen

 

Dabei erscheint (...) vor allem die Verteilung des Anstiegs problematisch: Oben hui, unten pfui. Das Fünftel der Beschäftigten mit den geringsten Stundenlöhnen musste zwischen 1995 und 2015 einen Reallohnverlust von sieben Prozent hinnehmen.

 

Verantwortlich für die wachsende Kluft zwischen hohen und geringen Arbeitseinkommen ist laut DGB vor allem der gewachsene Niedriglohnsektor. So stieg die Zahl der Leiharbeiter zwischen 2001 und 2016 um fast das Dreifache von 360.000 auf mehr als eine Million.

 

Quelle: Berliner Zeitung online vom 03.07.2017

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  • GERINGVERDIENENDE

Union hat nichts für Geringverdiener übrig

 

Immerhin, im weiten Feld der Steuer- und Abgabenpolitik wetteifert die Union jetzt mit der SPD um das bessere Konzept. (...) Anders als die Sozialdemokraten will die Union Spitzenverdiener nicht höher belasten.

 

Eindeutig ist die Entscheidung für Geringverdiener. Die Union hat für sie nichts übrig, die SPD dagegen schon. Sie will Arbeitnehmer bis 1300 Euro monatlich bei den Sozialbeiträgen entlasten, ohne dass diese dadurch Rentenansprüche verlieren.

 

Quelle: Süddeutsche.de vom 03.07.2017

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  • GERINGVERDIENENDE

Jeder fünfte Deutsche hat kein Geld für Urlaub

 

Jeder fünfte Bundesbürger konnte sich 2016 nicht einmal eine einwöchige Urlaubsreise leisten. Unter den Alleinerziehenden war es sogar deutlich mehr als jeder Dritte. Das geht aus Daten des Europäischen Statistikamtes „Eurostat“ hervor.

 

Demnach waren 19,2 Prozent der Menschen in Deutschland nicht in der Lage, einen einwöchigen Urlaub anderswo als zu Hause zu verbringen. Bei den Haushalten mit Kindern waren es 19,9 Prozent und unter den Alleinerziehenden sogar 39,6 Prozent.

 

Quelle: Saarbrücker Zeitung online vom 03.07.2017

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  • MINDESTLÖHNE

DGB kritisiert mangelnde Kontrolle gegen Mindestlohn-Verstöße

 

In diesem Jahr ist der gesetzliche Mindestlohn gestiegen - doch viele Menschen erhalten ihn gar nicht erst. Der DGB warnt vor mangelnder Kontrolle, die Verstöße begünstige. Es brauche mehr Personal.

 

DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell kritisierte die mangelnde Kontrolle. Vor allem in schwer zu kontrollierenden Branchen wie dem Taxigewerbe, dem Bau oder der Gastronomie werde immer wieder unterhalb der Mindestlohngrenze gezahlt, sagte er der Deutschen Presse Agentur.

 

Quelle: Spiegel online vom 03.07.2017

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  • NIEDRIGLÖHNE

Niedrige Löhne für Taxifahrer weit verbreitet

 

Neun von zehn Taxifahrern in Deutschland arbeiten für niedrige Löhne. Von den mehr als 39 000 Vollzeitbeschäftigten der Branche verdienten zuletzt 87,7 Prozent weniger als die Niedriglohnschwelle von 2056 Euro brutto im Monat. Das zeigen Daten der Bundesagentur für Arbeit von 2015.

 

Damals war gerade der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland eingeführt worden. Neuere Daten dazu gibt es bei der BA nicht. In der Tendenz hat sich an der Bezahlsituation aber nicht viel geändert.

 

Quelle: Stuttgarter Nachrichten online vom 03.07.2017

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  • WERKVERTRÄGE

Endlich müssen Schlachthöfe für Subunternehmen haften

 

Das neue Gesetz kann für die Fleischindustrie zum Wendepunkt auf dem Weg zurück zu gesitteten Verhältnissen werden. Endlich müssen die Unternehmen per Gesetz für das haften, was auf ihrem Werksgelände vor sich geht, meint Michaela Rosenberger.

 

Am Abend des 1. Juni hat der Bundestag das „Gesetz zur Sicherung von Arbeitnehmerrechten in der Fleischwirtschaft“ verabschiedet. Es soll den (...) Menschen, die in deutschen Schlachthöfen Schweine und Rinder schlachten oder Puten zerlegen, zugutekommen. Das ist bitter nötig.

 

Quelle: Weser Kurier online vom 02.07.2017

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  • GERINGVERDIENENDE

Teurer Taunus: Kein Platz für Geringverdiener

 

Wohnen im Taunus ist teuer. Zu teuer für immer mehr Menschen mit geringem Einkommen. Sogar Normalverdiener können mit der Entwicklung der Mieten kaum mithalten. (...) „Der Wohnungsmarkt ist hier heiß umkämpft“, sagt Oberursels Stadtsprecherin Nina Kuhn.

 

Die Wohnhilfe selbst kümmert sich nur um Notfälle. Um Menschen, die kurz vor der Obdachlosigkeit stehen. Davon sind vor allem Einpersonenhaushalte, Senioren und Familien mit nur einem Einkommen betroffen.

 

Quelle: Extratipp.com vom 01.07.2017

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