Letzte Beiträge

 

20/09/2018: Die Reallöhne steigen inflationsbedingt kaum noch an

 

Seit Anfang 2017 dämpft eine merklich höhere Inflationsrate die Entwicklung der Reallöhne. Auch im zweiten Quartal des Jahres 2018 sorgte der Anstieg der Verbraucherpreise dafür, dass die eher mäßigen Lohnerhöhungen sich kaum noch in einer Kaufkraftsteigerung niederschlagen.

 

14/09/2018: Rentenlücke: Wenn der Ruhestand zum Überlebensabend wird

 

Unstete Erwerbsbiografien, Phasen der Arbeitslosigkeit, nur mäßig entlohnte Arbeit: Auch jenseits der Erwerbsarmut und der dauerhaft prekären Beschäftigung verdüstern sich für eine zunehmende Zahl von abhängig Beschäftigten die Aussichten auf einen materiell auskömmlichen Ruhestand.

 

28/08/2018: Auch 2017 kein Rückgang bei der atypischen Beschäftigung

 

Das Statistische Bundesamt hat Ergebnisse des Mikrozensus zur Entwicklung der atypischen Beschäftigung für 2017 vorgelegt. Die Veränderungen sind marginal, die Entwicklung tritt quasi auf der Stelle. Angesichts der allgemeinen Dynamik am Arbeitsmarkt ist das ein schlechtes Zeichen.

 

15/08/2018: 4,17 Mio. Vollzeitkräfte haben 2017 zu Niedriglöhnen gearbeitet

 

Wie erste Zahlen für 2107 zeigen, bleibt der Niedriglohnsektor von der konjunkturellen Hochphase am Arbeitsmarkt nahezu unbeeindruckt. Trotz erneut leicht rückläufiger Tendenz arbeitet immer noch fast jede fünfte Vollzeitkraft zu Niedriglöhnen. Wer das ändern will, muss bei den institutionellen Rahmenbedingungen Hand anlegen.

 

Presseschau: aktuelle Medienberichte

  • TEILZEIT

Kein Ende der „Teilzeitfalle“?

 

Am 1. Januar 2019 soll die neue Brückenteilzeit in Kraft treten. Vor der Verabschiedung im Bundestag machen die Grünen Druck: Speziell die Millionen Frauen in Teilzeitarbeit würden davon kaum profitieren, rügt ihre Sprecherin für Arbeitnehmerrechte.

 

Die Grünen-Expertin moniert, dass die „Arbeitgeber mit Samthandschuhen angefasst werden“. Mithilfe betrieblicher Gründe sei es sehr einfach, den Wunsch abzulehnen. Schwellenwert und Zumutbarkeitsgrenze seien weitere Hürden.

 

Quelle: Stuttgarter-Zeitung.de vom 23.09.2018

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  • ERWERBSARMUT

Knapp ein Viertel der Kölner ist von Armut bedroht

 

Knapp ein Viertel der Kölner ist von Armut bedroht. Das ist das Ergebnis der repräsentativen Umfrage „Leben in Köln“ (...). 16 Prozent der Erwerbstätigen in Köln sind per Definition arm – trotz Arbeit.

 

Das liegt daran, dass immer weniger Kölner in einem so genannten „Normalarbeitsverhältnis“ beschäftigt sind – also unbefristet in Vollzeit und sozialversicherungspflichtig. Immer mehr Menschen arbeiten dagegen in so genannten atypischen Beschäftigungsverhältnissen.

 

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger online vom 23.09.2018

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  • ERWERBSARMUT

Kritik an wachsender Armut

 

Menschenrechtsorganisationen, Wohlfahrtsverbände und Gewerkschaften haben der Bundesregierung vorgeworfen, zu wenig gegen die wachsende Armut im Land zu tun. So sei Armut selbst für viele Menschen in Beschäftigung bittere Realität, obwohl Wirtschaft und Arbeitsmarkt boomen.

 

Eschen betonte, prekäre Beschäftigung schaffe Unsicherheit, führe in Altersarmut und behindere die Lebensplanung. Die sogenannte Erwerbsarmut habe sich zwischen 2004 und 2014 verdoppelt. Der Anteil der "working poor" an allen Erwerbstätigen stieg (...) auf 9,6 Prozent.

 

Quelle: Sächsische Zeitung online vom 21.09.2018

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  • BEFRISTUNG

Befristete Arbeitsverträge: Arbeiten ohne Garantie

 

Ist die Befristung ein gesellschaftliches Drama vor allem zu Lasten junger Berufseinsteiger - oder ist sie ein unternehmens- und personalstrategisch bedeutsames Gestaltungselement?

 

Der Bamberger Arbeitswissenschafter und Universitätsprofessor Dr. Olaf Struck spricht gar von einer "ökonomischen Katastrophe" für die jungen Leute. Sie würden in ihrer beruflichen und privaten Perspektive fehlgeleitet.

 

Quelle: Frankenpost.de vom 21.09.2018

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  • GERINGVERDIENENDE

Mehr Geld zum Wohnen für Geringverdiener

 

Geringverdiener sollen ab 2020 mehr Wohngeld bekommen. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland („RND“) unter Berufung auf die Beschlussvorlage für den Wohngipfel am Freitag im Berliner Kanzleramt.

 

Darin heiße es, dass mit einer Wohngeldreform das Leistungsniveau und die Reichweite des Wohngeldes gestärkt werden sollten. „So können die Entlastungswirkung des Wohngeldes erhalten und einkommensschwache Haushalte bei den Wohnkosten unterstützt werden.“

 

Quelle: FAZ.net vom 21.09.2018

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  • MINDESTLÖHNE

Jetzt drohen Arbeitgebern hohe Nachforderungen

 

Normalerweise enthalten die meisten Arbeitsverträge, ja sogar die meisten Tarifverträge, eine sogenannte Verfallsklausel. (...) Genau diese Verfallsklausel dürfte aber nach dem Urteil des Bundesarbeitsgerichts in vielen Arbeitsverträgen insgesamt unwirksam sein.

 

Weil zum 1. Januar 2015 der Mindestlohn per Gesetz eingeführt wurde, sind die Verfallsklauseln unwirksam, wenn diese Klausel nicht auch explizit die Bestimmungen zum Mindestlohn von der Verfallsfrist ausnehmen.

 

Quelle: WirtschaftsWoche online vom 20.09.2018

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  • TEILZEIT

Spahn will Teilzeit-Pflegekräfte zum längeren Arbeiten motivieren

 

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will den Mangel an Pflegekräften auch dadurch bekämpfen, dass Teilzeitkräfte mehr arbeiten.

 

Viele Beschäftigte in Heimen und bei ambulanten Diensten hätten ihre Stundenzahl reduziert, sagte Spahn der "Augsburger Allgemeinen" vom Donnerstag. (...) "Wenn von einer Million Pflegekräften 100.000 nur drei, vier Stunden mehr pro Woche arbeiten würden, wäre schon viel gewonnen."

 

Quelle: Welt online vom 20.09.2018

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  • GERINGVERDIENENDE

Regierung will Kitas für Geringverdiener gebührenfrei machen

 

Das Gesetz sieht eine bundesweit verpflichtende soziale Staffelung der Elternbeiträge vor. Einkommensschwache Familien sollen von den Kita-Gebühren befreit werden: Neben wie heute bereits etwa Hartz-IV-Empfänger sollen auch Bezieher von Wohngeld und Kinderzuschlag befreit werden.

 

Wer durch Arbeit nur ein geringes Einkommen erziele und Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehe, dürfe nicht mit hohen Kita-Gebühren belastet werden, sagte Giffey.

 

Quelle: NRZ.de vom 19.09.2018

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  • PREKARISIERUNG

Perfides Bonussystem

 

Bei der Backwarenkette »Lila Bäcker« schleppen sich die Mitarbeiter auch krank zur Arbeit. Hierfür sorgt insbesondere ein extra eingeführter Geldbonus. Diesen bekommt, wer sich nicht krankmeldet. Dafür, dass dieses perfide System funktioniert, sorgt schon die mickrige Bezahlung der Verkäufer.

 

Nach acht Monaten ohne Krankschreibung gibt es 100 Euro mehr pro Monat. Nach 14 Monaten sind es 150 Euro und nach eineinhalb Jahren gar 250 Euro, die die angeblich gesunden Verkäufer vom Unternehmen zusätzlich ausbezahlt bekommen.

 

Quelle: junge Welt online vom 19.09.2018

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  • SOLO-SELBSTSTÄNDIGE

FDP will Mindestbeitrags-Bemessungsgrenze von 450 Euro

 

Die FDP-Bundestagsfraktion hat einen Antrag in das Plenum (...) eingebracht, nach dem freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) Versicherte deutlicher entlastet werden als von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorgesehen.

 

Für Selbstständige soll die sogenannte Mindestbeitrags-Bemessungsgrenze von derzeit 2.283,75 Euro nicht nur halbiert, sondern auf 450 Euro im Monat herabgesetzt werden. Nur so könne eine Überforderung von kleinen Soloselbstständigen vermieden werden.

 

Quelle: Versicherungsjournal.de vom 18.09.2018

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  • PREKARISIERUNG

Jeder Vierte ist armutsgefährdet – Befristungen nehmen zu

 

Die gute Nachricht: In den vergangenen zehn Jahren hat die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in Köln um 110 000 zugenommen. Die schlechte: Die Zahl der befristeten und schlecht bezahlten Jobs steigt ebenfalls deutlich an – und das hat Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage der Kölner.

 

Als armutsgefährdet gilt in Köln, wer monatlich weniger als 1066 Euro verfügbares Pro-Kopf-Nettoeinkommen besitzt – und das sind (...) knapp ein Viertel (23 Prozent).

 

Quelle: Kölnische Rundschau online vom 18.09.2018

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  • MINDESTLÖHNE

Zollbeamte decken Hunderte Verstöße auf

 

Bei der ersten bundesweiten Mindestlohn-Kontrolle hat der Zoll bei fast jedem zehnten überprüften Unternehmen Unregelmäßigkeiten entdeckt. (...) Bei den Kontrollen seien laut Angaben des Zolls 351 Verfahren eingeleitet worden.

 

Im Rahmen der ersten bundesweiten Kontrollen waren rund 6000 Einsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) im Einsatz, sie befragten dabei mehr als 32.000 Arbeitnehmer im Land zu ihren Arbeitsverhältnissen.

 

Quelle: Spiegel online vom 17.09.2018

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  • TEILZEIT

Warum Teilzeitarbeit eine Falle ist

 

Mehr als zwei Drittel aller Mütter arbeiten in Teilzeit. Das ist eine Falle, aus der sie meistens nicht wieder herauskommen. (...) „Teilzeit ist ein gnadenloser Karrierekiller“, sagt Mona Küppers vom Deutschen Frauenrat. Noch mehr als für Väter gilt das für Mütter.

 

Die negativen Auswirkungen für erwerbstätige Mütter sind vielfältig und werden mit dem Begriff Mother Gap zusammengefasst: Nachteile bei Job-Einstellungen, Beförderungen und schließlich auch beim Lohn.

 

Quelle: ze.tt vom 17.09.2018

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  • BEFRISTUNG

Mehr befristete Jobs in Berlin als in anderen Ländern

 

In Berlin gibt es anteilig mehr befristete Stellen als in vielen anderen Bundesländern. Laut Schätzungen sind fast 13 Prozent der Beschäftigungsverhältnisse befristet - im Bundesschnitt sind es etwas mehr als 8 Prozent.

 

Die Daten stammen aus dem Betriebspanel 2017, einer jährlichen deutschlandweiten Arbeitgeberbefragung (...). Demnach wurde im vergangenen Jahr mehr als die Hälfte (54 Prozent) der neuen Verträge nur befristet abgeschlossen.

 

Quelle: Süddeutsche.de vom 16.09.2018

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  • ATYPISCHE BESCHÄFTIGUNG

Anzahl der atypisch Beschäftigten steigt

 

Immer mehr Menschen in Deutschland sind in Teilzeit- und Minijobs, in der Leiharbeit oder befristet angestellt. Die Zahl der Arbeitnehmer in sogenannter atypischer Beschäftigung ist seit 1997 um 2,5 Millionen auf 7,7 Millionen gestiegen.

 

Der Anteil atypischer Beschäftigter lag bei Frauen mit rund 33 Prozent deutlich höher als bei Männern mit 13,8 Prozent. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den jüngeren Beschäftigten.

 

Quelle: n-tv.de vom 16.09.2018

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  • LEIHARBEIT

90 Leiharbeiter erhalten festen Vertrag

 

Der Flugzeugzulieferer Premium Aerotec (PAG) in Varel übernimmt 90 der momentan 180 Leiharbeiter in die Stammbelegschaft. (...) Hintergrund ist ein neues Arbeitsgesetz, das die bislang unbefristete Arbeitnehmerüberlassung auf 18 Monate begrenzt.

 

„Die Leiharbeit ist ein Flexibilitätsinstrument, um die Stammbelegschaft bei konjunkturellen Schwankungen zu schützen“, sagt Gerd Weber. Da das nun (...) schwieriger werde, müsse sich PAG eine neue Flexibilität schaffen, beispielsweise durch Arbeitszeitkonten.

 

Quelle: Nordwest Zeitung online vom 15.09.2018

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  • MINDESTLÖHNE

Sieling will Landesmindestlohn erhöhen

 

Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) will den Landesmindestlohn anheben. Im Gespräch mit dem WESER-KURIER sagte er, ihm schwebe eine Erhöhung „zunächst auf 10,80 Euro“ vor.

 

Aktuell liegt die Lohnuntergrenze bei 8,84 Euro pro Stunde. Das ist die Höhe des bundesweit geltenden gesetzlichen Mindestlohns, an die derzeit auch die Bremer Untergrenze des Landesmindestlohns gekoppelt ist. Die Hansestadt hatte 2012 als erstes Land einen gesetzlichen Mindestlohn eingeführt.

 

Quelle: Weser Kurier online vom 15.09.2018

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  • TEILZEIT

Nur sechs Prozent der Väter arbeiten in Teilzeit

 

Nach wie vor reduzieren vor allem Frauen ihre Arbeitszeit, wenn Kinder in die Partnerschaft kommen. Mehr als zwei Drittel aller Mütter arbeiten in Teilzeit (...) – aber nur sechs Prozent der Väter mit minderjährigen Kindern.

 

Im Jahr 2017 gab es dabei weiterhin große Unterschiede zwischen West und Ost. In den ostdeutschen Bundesländern waren nur 49 Prozent der Mütter in Teilzeit beschäftigt, egal ob in einer Partnerschaft oder alleinerziehend. In den westdeutschen Ländern waren es 74 Prozent.

 

Quelle: Zeit online vom 14.09.2018

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  • ATYPISCHE BESCHÄFTIGUNG

Was ist dran am Jobwunder in Deutschland?

 

Von Teilzeit bis Vollzeitjob: Die Statistiker zählen genau mit. Eine Repräsentativ-Umfrage liefert nun neue Zahlen zu „normalen“ und den oftmals als „prekär“ bezeichneten Stellen. (...) Die Statistiker stützen sich dabei auf den Mikrozensus, eine breit angelegte Repräsentativ-Umfrage.

 

Die Zahl der atypisch Beschäftigten (befristet, geringfügig beschäftigt, in Zeitarbeit und/oder in Teilzeit mit maximal 20 Wochenstunden) blieb in den letzten vier Jahren fast unverändert, sie stieg nur um insgesamt 80.000 auf 7,7 Millionen.

 

Quelle: Aktiv-online.de vom 14.09.2018

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  • LEIHARBEIT

Ministerium und Verdi kritisieren Leiharbeit in der Pflege

 

Verlässliche Arbeitszeiten und mehr Geld lassen Pfleger in die Leiharbeit wechseln. (...) Im Gegensatz zu Beschäftigten anderer Branchen wählten Pfleger die Leiharbeit bewusst, um ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern.

 

Aus Sicht des Gewerkschaftsvertreters Frank Hutmacher fängt die Leiharbeit in der Pflege aber bereits mehr als kurzfristige Engpässe ab. "Wir besetzen mittlerweile in der Leiharbeit nicht nur freie Spitzen, sondern freie Arbeitsplätze", sagt Hutmacher.

 

Quelle: SWR.de vom 13.09.2018

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  • NIEDRIGLÖHNE

Umfrage: Arbeitnehmer halten untere Einkommen für ungerecht

 

Die meisten Arbeitnehmer empfinden niedrige Löhne in Deutschland als ungerecht. Wenn etwa Friseure oder Paketboten in Vollzeit nur 1200 Euro brutto im Monat verdienen, ist das für 96 Prozent nicht fair, wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) ermittelte.

 

Die Forscher empfehlen, trotz Mindestlohns noch mehr gegen niedrige Einkommen zu unternehmen. (...) Der Mindestlohn sei ein erster Schritt zu mehr gefühlter Gerechtigkeit, sagte SOEP-Direktor Stefan Liebig.

 

Quelle: Wiesbadener Tagblatt vom 13.09.2018

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  • GERINGVERDIENENDE

Millionen künftige Rentner müssen sich massiv einschränken

 

Der Hälfte der 55- bis 64-jährigen Arbeitnehmer wird im Ruhestand Geld zur Wahrung ihres gewohnten Lebensstandards fehlen. (...) Für viele Geringverdiener oder prekär Beschäftigte ist laut DIW auch ein Problem, dass sie im Ruhestand keine Betriebsrente bekommen werden. Unter denen, die nur eine gesetzliche Rente bekommen, können sogar fast zwei Drittel ihren Lebensstandard nicht weiter bezahlen.

 

Die Forscher raten dazu, Geringverdienern höhere Altersbezüge zu geben. Gutverdiener sollen auf ihr ganzes Gehalt Beiträge zahlen statt wie bisher nur bis zu einer Grenze von knapp 7000 Euro.

 

Quelle: Spiegel online vom 12.09.2018

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  • MINDESTLÖHNE

Auch für Saisonarbeiter gilt der Mindestlohn

 

Doch die Saisonarbeitskräfte sollten wissen: Auch für sie gilt der Mindestlohn. Dabei macht es keinen Unterschied, ob sie deutsche oder ausländische Arbeitnehmer sind. Trinkgelder dürfen nicht verrechnet werden.

 

Viele Saisonarbeiter arbeiten im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung. Wählen Beschäftigte diese Form der Anstellung, müssen sie keine Lohnsteuer zahlen, dürfen dann aber, durch die Höhe des Mindestlohns begrenzt, nur eine gewisse Stundenzahl arbeiten.

 

Quelle: Allgemeine Zeitung online vom 12.09.2018

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  • MINDESTLÖHNE

Die größte Kontrolle gegen Mindestlohn-Verstöße läuft

 

Bundesweit sind 6000 Mitarbeiter einer Sondereinheit des Zolls im Einsatz, um Verstöße gegen den Mindestlohn und illegale Beschäftigung aufzudecken.

 

Dass das Ausschwärmen von 6000 Zollfahndern bis Mittwoch ähnlich wie ein „Blitzermarathon“ vorab angekündigt wurde, hat einen simplen Grund: Man will zwar aufscheuchen und schwarze Schafe entdecken. Vor allem aber will man der Öffentlichkeit zeigen: Hier gibt es ein Problem. Deswegen soll viel mehr Geld investiert werden, um es in den Griff zu bekommen.

 

Quelle: Handelsblatt online vom 11.09.2018

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  • LEIHARBEIT

Mehr Leiharbeiter in Deutschland

 

Leiharbeiter erhalten einen deutlichen geringeren Lohn als andere Arbeitnehmer. 2017 betrug der mittlere Bruttolohn von Vollzeit-Leiharbeitern 1868 Euro monatlich, der von allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten 3209 Euro.

 

Die neuen gesetzlichen Regelungen zur gleichen Bezahlung sowie zur Überlassungshöchstdauer könnten noch nicht bewertet werden, weil etwa Letztere erst von Anfang Oktober an praktisch greife.

 

Quelle: NWZonline.de vom 11.09.2018

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  • LEIHARBEIT

Beschäftigte zweiter Klasse

 

In der Metallbearbeitung, der Logistik oder bei der Post arbeitet inzwischen jeder zehnte Beschäftigte auf Leiharbeitsbasis. Diese Jobs federn nicht etwa kurze Auftragshochzeiten ab, sondern sind fest einkalkuliert - die Ausnahme als Dauerzustand.

 

Denn Leiharbeit ist praktisch für Unternehmen, die ihre Risiken dadurch leicht auf die Beschäftigten abwälzen können. Leiharbeiter sind Manövriermasse, einfach zu kündigen (...) und einfach zu führen, denn wer auf einen festen Vertrag hofft, hält die Schnauze.

 

Quelle: neues deutschland online vom 10.09.2018

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  • LEIHARBEIT

Mehr als eine Million Leiharbeiter in Deutschland

 

Die Zahl der Leiharbeiter in Deutschland ist seit 2007 um 43 Prozent gestiegen. (...) Ende Dezember 2017 waren demnach 1.021.589 Menschen als Leiharbeiter beschäftigt.Damit wurde ein neuer Höchststand bei dieser Form der Beschäftigung erreicht.

 

Knapp 40 Prozent derer, die im zweiten Halbjahr 2017 ein Beschäftigungsverhältnis in der Leiharbeit beendeten, hatten 90 Tage danach noch keinen neuen Job. Rund 60 Prozent fanden (...) eine neue Beschäftigung – rund 40 Prozent von ihnen jedoch ein weiteres Mal in der Leiharbeit.

 

Quelle: Hannoversche Allgemeine online vom 10.09.2018

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  • MINDESTLÖHNE

Bundesweite Schwerpunktprüfung Mindestlohn

 

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls (FKS) führt am 11. und 12. September 2018 eine bundesweite Mindestlohnsonderprüfung durch. Mit der Aktion soll überprüft werden, ob Arbeitgeber ihren Arbeitern und Angestellten den gesetzlichen Mindestlohn (...) zahlen.

 

Bis zu 6.000 Einsatzkräfte werden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer(...) befragen und Geschäftsunterlagen der Arbeitgeber prüfen. Im besonderen Fokus stehen dabei die Branchen, die besonders anfällig für Verstöße gegen das Mindestlohngesetz sind.

 

Quelle: Focus online vom 10.09.2018

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  • MINDESTLÖHNE

Land führt höheren Mindestlohn für öffentliche Aufträge ein

 

An diesem Dienstag will nun das Kabinett den Entwurf des neuen Vergabegesetzes beschließen. Es legt die Bedingungen für die Vergabe öffentlicher Aufträge fest. Das Gesetz sieht ein eigenes Mindestentgelt vor, das mit 9,54 Euro pro Stunde um 70 Cent über dem aktuellen gesetzlichen Mindestlohn liegt.

 

Das vergabespezifische Mindestentgelt gilt nur für Aufträge, die das Land selbst vergibt. Landesgesellschaften und Kommunen sind außen vor. Darüber hinaus müssen bloß die Arbeitnehmer des Unternehmens diesen Lohn bekommen, die direkt den öffentlichen Auftrag ausführen.

 

Quelle: Thüringer Allgemeine online vom 10.09.2018

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  • LOHNDUMPING

Front gegen Dumping-Löhne auf den schwimmenden Hotels

 

Bei drei Kontrollen im Mai 2018 an Bord von Kreuzfahrtschiffen berichteten Mitarbeiter den Beamten, sie würden im Monat 800 Euro verdienen. In Deutschland gilt der Mindestlohn – doch für 280 Arbeitsstunden im Monat beläuft sich der Lohn auf dem Kreuzfahrtschiff auf 2,86 Euro brutto.

 

„Die Erkenntnisse des LKA (...) sind schrecklich und alarmierend“, sagte dann auch Passaus zweiter Bürgermeister Urban Mangold (...). Der ÖDP-Politiker forderte sogar ein Anlandeverbot für Schiffe, auf denen kein Mindestlohn bezahlt wird.

 

Quelle: Wochenblatt.de vom 09.09.2018

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  • NIEDRIGLÖHNE

Berliner SPD will Gehälter im öffentlichen Dienst stark anheben

 

Zahlreiche Funktionäre in der Berliner SPD wollen die Gehälter der Mitarbeiter im öffentlichen Dienst der Hauptstadt kräftig erhöhen. (...) Diese hatten in den Jahren 2004 bis 2010 im sogenannten Solidarpakt auf bis zu ein Zehntel ihres Gehalts verzichtet.

 

So sollen tariflose Jobs beseitigt, befristete Arbeitsverhältnisse nur noch in Ausnahmefällen zugelassen und der Mindestlohn bis 2021 auf 12,63 Euro steigen (...). Dieser Mindestlohn soll in Berlin von Gesetzes wegen eingeführt werden.

 

Quelle: rbb24.de vom 08.09.2018

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  • NIEDRIGLÖHNE

Gewerkschaft warnt vor Altersarmut

 

Am Donnerstag wies die Gewerkschaft in einer Mitteilung darauf hin, dass 24 Prozent der Vollzeitbeschäftigten in der Hauptstadt weniger als 2200 Euro brutto im Monat verdienen. Das betrifft rund 215 600 Menschen.

 

Die geringen Löhne stellen laut IG BAU besonders im Alter ein Armutsrisiko dar. Denn viel Rente bleibt bei dem Verdienst nicht übrig. »Wer heute in Vollzeit weniger als 2200 Euro verdient, der ist mit hoher Wahrscheinlichkeit im Alter auf staatliche Stütze angewiesen«, sagt Stephan.

 

Quelle: neues deutschland online vom 07.09.2018

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  • LEIHARBEIT

IG Metall fordert mehr feste Stellen im Schiffbau

 

Die IG Metall Küste hat die deutschen Werften aufgefordert, für mehr feste Stellen im Schiffbau zu sorgen. „Statt Werkverträge und Leiharbeit brauchen wir mehr unbefristete Beschäftigungen mit Tarifverträgen“.

 

Der Anteil an Leiharbeit stieg laut der Befragung mit einer Quote von 12,1 Prozent auf einen viermal so hohen Wert wie im Durchschnitt der gesamten Wirtschaft.

 

Quelle: Bergedorfer Zeitung online vom 07.09.2018

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  • LEIHARBEIT

Leiharbeitsreform geht nach hinten los

 

Von 1. Oktober an könnte es für viele Leiharbeiter heißen: zurück ins Karussell. Manche müssen dann unfreiwillig den Einsatzbetrieb wechseln, einigen droht sogar eine Lohnkürzung (...). Für wie viele der eine Million Leiharbeiter die Nahles-Reform negative Folgen hat, ist noch nicht absehbar.

 

Laut Gesetz ist eine Karussell-Lösung sogar in ein und demselben Betrieb möglich, sofern drei Monate Pause zwischen zwei Einsätzen eines Leiharbeiters liegen. Auch dann droht der Rückfall auf Einstiegslöhne.

 

Quelle: SWP.de vom 06.09.2018

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  • LEIHARBEIT

Wer kontrolliert die Zeitarbeits-Branche?

 

Die Lohngleichheit, aber auch Vorschriften wie die Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten, werden von der Bundesagentur für Arbeit (BA) überprüft. Zeitarbeitsunternehmen sind gesetzlich verpflichtet, der BA Auskünfte zu erteilen und Unterlagen auszuhändigen.

 

Die Zollverwaltung kümmert sich ebenfalls um den Komplex Leiharbeit. Ihre Abteilung „Finanzkontrolle Schwarzarbeit“ untersucht beispielsweise, ob (...) der Leiharbeiter-Mindestlohn (9,49 Euro West; 9,27 Euro Ost) umgangen wird.

 

Quelle: SWP.de vom 06.09.2018

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  • BEFRISTUNG

So viele Menschen wie noch nie sind befristet beschäftigt

 

Die Zahl befristeter Beschäftigungsverhältnisse hat im vergangenen Jahr mit knapp 3,2 Millionen in Deutschland einen neuen Höchststand erreicht. (...) Im Vorjahr waren es noch 2,9 Millionen, zehn Jahre zuvor 2,1 Millionen.

 

Auch der Anteil befristeter Jobs an allen Beschäftigungsverhältnissen lag 2017 mit 8,3 Prozent auf einem Höchststand.

 

Quelle: Handelsblatt online vom 05.09.2018

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  • MINDESTLÖHNE

Mindestlohn bei öffentlichen Aufträgen steigt auf 9,80 Euro

 

Der Mindestlohn, den Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern ihren Beschäftigten bei öffentlichen Aufträgen zahlen müssen, steigt am 1. Oktober von 9,54 Euro auf 9,80 Euro. Dies hat das Kabinett am Dienstag in Schwerin beschlossen

 

Der Mindestlohn bei öffentlichen Aufträgen ist im Landesvergabegesetz geregelt und seit Juli in Kraft. Er soll jedes Jahr im Herbst erhöht werden. (...) Allerdings dürften nur wenige Menschen von dem Vergabemindestlohn profitieren.

 

Quelle: neues deutschland online vom 05.09.2018

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  • GERINGVERDIENENDE

Zahl der Privatversicherten mit verringerten Leistungen steigt

 

Immer mehr privat Krankenversicherte sind in Sondertarifen mit zum Teil deutlich verringerten Leistungen versichert. (...) Die auf Geringverdiener ausgerichteten Standard- und Basistarife garantieren ein Leistungsniveau vergleichbar mit dem der gesetzlichen Krankenversicherung.

 

2009 gab es nach Ministeriumsangaben 38.400 Versicherte im Standardtarif, 2017 dagegen 50.200. Im PKV-Basistarif waren im vergangenen Jahr 31.400 Menschen – 17.900 mehr als 2009.

 

Quelle: Hannoversche Allgemeine online vom 05.09.2018

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  • CROWDWORK

Digitalisierung darf nicht zu Anstieg prekärer Arbeitsverhältnisse führen

 

Beim Crowdworking lagern Unternehmen Arbeitsaufgaben (...) an Menschen außerhalb aus. Diese Art von Wertschöpfung dürfe nicht aus dem Land verbannt werden, so Merkel. Prekäre Arbeitsverhältnisse und die Abschaffung sämtlicher Regeln dürften damit aber nicht einhergehen.

 

Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) sagte: "Wir müssen die Mystifizierung der Technik als Vorwand, soziale Rechte abzubauen, überwinden." Es könne nicht sein, die Sicherheit von Jobs infrage zu stellen.

 

Quelle: Heise.de vom 04.09.2018

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  • TEILZEIT

Teilzeitquote geht zurück

 

Die Teilzeitquote auf dem deutschen Arbeitsmarkt geht seit Jahren erstmals zurück. Zwar nehmen Teilzeitjobs immer noch deutlich zu, ihre Wachstumsrate ist im zweiten Quartal 2018 aber von der der Vollzeitjobs überholt worden.

 

Maßgeblich für den Rückgang der Teilzeitquote sei vor allem die Entwicklung in Wirtschaftszweigen wie Verkehr und Lagerei oder Erbringung von wirtschaftlichen Dienstleistungen, wozu unter anderem Zeitarbeit und Wachdienste gehören.

 

Quelle: Ihre-Vorsorge.de vom 04.09.2018

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  • MINDESTLÖHNE

DGB fordert 635 Euro für Azubis

 

Angehende Friseure, Bäcker, Fleischer oder Schneider erhalten während ihrer Ausbildung oft nur wenige hundert Euro im Monat. Das soll sich nun ändern - zumindest nach dem Willen des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB). Dieser fordert eine Mindestvergütung für Azubis.

 

"Wer die berufliche Bildung stärken will, muss die Ausbildung besser machen", sagte DGB-Vize Elke Hannack der Nachrichtenagentur dpa. Die Wertschätzung müsse sich auch finanziell ausdrücken.

 

Quelle: Spiegel online vom 03.09.2018

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  • NIEDRIGLÖHNE

Nahles trommelt für höhere Löhne

 

SPD-Chefin Andrea Nahles fordert, dass die Löhne stark steigen. „Anstatt uns kaputtzusparen sollten wir lieber dafür sorgen, dass in Deutschland Einkommen und Kaufkraft stimmen“(...). Nahles zeigte sich demzufolge offen dafür, im Zweifel den Mindestlohn (...) auf bis zu zwölf Euro anzuheben.

 

Eine solche Festlegung sei allerdings „ein massiver Eingriff“ in die Lohnfindung. „Deshalb möchte ich zunächst nach anderen Wegen suchen, um die Löhne zu steigern“, sagte Nahles.

 

Quelle: FAZ.net vom 01.09.2018

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  • LEIHARBEIT

Thüringen hat knapp 35 100 Leiharbeiter

 

Unternehmen in Thüringen setzen laut Arbeitsmarktexperten mehr Leiharbeiter ein. Im Schnitt waren 2017 im Freistaat knapp 35 100 Menschen über die Zeitarbeit beschäftigt. Das waren rund 750 Männer und Frauen mehr als 2016 mit rund 34 300 Leiharbeitern.

 

Deren Anteil an allen Beschäftigten lag im Dezember 2017 in Thüringen bei 3,9 Prozent, wie die in Halle ansässige Landesarbeitsagentur mitteilte. Die Automobil-, Verkehrs- und Logistikbranche und der Metallbau setzten regelmäßig auf Leiharbeit.

 

Quelle: Süddeutsche.de vom 01.09.2018

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  • BEFRISTUNG

Ende der Befristungen für Berufseinsteiger gefordert

 

Eine große Hürde nach der Ausbildung, so die NGG, sei jedoch der Trend (...) zur Befristung. Solche „Arbeitsplätze mit Verfallsdatum“ seien nach einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in der Nahrungs- und Genussmittelbranche besonders stark verbreitet.

 

Hier seien bundesweit knapp 54 Prozent aller Übernahmen befristet. (...) Auch in Hotels und Gaststätten seien diese Arbeitsverträge zum Berufsstart gang und gäbe. Dort sind laut IAB 35 Prozent aller Übernahmen befristet.

 

Quelle: Thüringer Allgemeine online vom 01.09.2018

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